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Chinesische Seide

Chinesische Seide von Thomas Regau
Chinesische Seide von Thomas Regau

„Chinesische Seide“ ist ein bezauberndes kleines Bändchen und das aus weit mehr als nur einem Grund. Schon die Geschichte selbst ist ungeheuer schön, wenn auch schnell erzählt: Ching-Lü, der als einziger das Geheimnis um die Herstellung der rein-weißen Pamirseide kennt, liebt die wilde und leidenschaftliche May-ta-Lin. Die aber sehnt sich nach Macht und Reichtum, weshalb sie sich den tartarischen Statthalter erwählt. Unter ihrem Einfluß versucht der Tartare, Ching-Lü sein Geheimnis zu entreißen. Der weigert sich aber … bis zum bitteren Ende.

Besonders charmant: die Zeichnung auf der Rückseite.
Besonders charmant: die Zeichnung auf der Rückseite.

Thomas Regaus Erzählung (oder zumindest dieses spezielle Buch, in dem sie abgedruckt ist) stammt aus dem Jahre 1951. Entsprechend altmodisch ist sie erzählt, was aber eher noch zu ihrem Zauber und ganz sicher zu ihrer Poetik beiträgt.

Dazu kommt, daß dieser kleine Band so wunderschön aufgemacht ist, daß es eine helle Freude ist. Schon die zauberhaft gestaltete Vorderseite des Romans lädt zum Träumen ein. Weitere, unendlich zarte Zeichnungen im asiatischen Stil finden sich auch innerhalb der Seiten. Und, besonders charmant, auch auf der Rückseite des Buches.

Ein rundum gelungenes Lesevergnügen!