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Tall, Dark and Dead

Tall, Dark and Dead von Tate Hallaway
Tall, Dark and Dead von Tate Hallaway

Ich bin selbst schuld! Wieso lese ich sowas wie „Tall, Dark and Dead“ überhaupt? Chick-lit mit Vampiren, das kann ja nur schief gehen …

Tut es auch und zwar gleich zweifach. Da ist zunächst mal die Chick-lit-Sache. Diese ständige Fixierung auf (unglaublich gutaussehende) Männer … meine Güte nochmal! Spätestens wenn man über 25 ist, sollte man begriffen haben, daß es mehr gibt da draußen als Typen und Sex. Und mit dem Sex sind wir auch schon beim zweiten Manko des Buches: Tate Hallaway kann einfach keine erotischen Sexszenen schreiben. Selten hab ich es erlebt, daß man das alte Rein-Raus-Spiel so unsexy machen kann wie hier. Klinische Details sind halt nicht alles.

Dann diese Story … Vampire, Hexen, Hexenjäger-Assassinen des Vatikans (ja, richtig gelesen!), Dhampire (das sind leibliche Kinder von Vampiren) und eine Hauptfigur, die von einer Göttin besessen ist und einen Familiar hat. Astrologie, Wicca-Magie, Alchemie … es hört einfach nicht auf. Ich weiß nicht, wieso man das alles in ein Buch mischen muß, ich weiß es wirklich nicht. Für mich klingt das immer irgendwie wie (schlechte) Fanfiction.

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