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Engel und Einsame

Engel und Einsame von Ramón Díaz Eterovic
Engel und Einsame von Ramón Díaz Eterovic

„Wer keinen Finger krumm macht, der hat nichts zu befürchten“, provoziert Heredias Kater Simenon den Privatdetektiv mit kritischem Blick, wenn dieser eigentlich nur noch Mahler und Chet Baker hören und jedenfalls von Giftgas, CIA und Geheimpolizisten nichts mehr wissen will. Doch eines steht fest: Wenn es einen seiner Freunde erwischt, ruht Heredia nicht, bis die Schuld eingefordert ist.

Eigentlich bin ich ja kein großer Krimifreund bzw. überkritisch was Krimis angeht. Denn immerhin sind davon so viele auf dem Markt, da kann man schon wählerisch sein. „Engel und Einsame“ hat mir trotzdem ganz gut gefallen.

Zum einen ist es eigentlich kein echter Krimi sondern ein Thriller, in dem es um internationalen Waffenschmuggel und Korruption geht. Dabei treten einige Figuren auf, die mir eigentlich zu übermächtig waren, vor allem Heredias Informationsquelle Stevens agiert schon fast als deus ex machina sobald der Plot wieder einmal hängt oder die Ermittlungen zu einem Stillstand gekommen sind.

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