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Magnolia

Magnolia von Paul Thomas Anderson
Magnolia von Paul Thomas Anderson

24 Stunden in L.A. Neun Menschen. Neun Schicksale. Wie ein Spinnennetz sind alle miteinander verwoben. Und ein gewaltiger Sturm an Gefühlen bricht über sie herein. Wie bei Frank TJ Mackey. Ist es Zufall, daß der charismatische Sex-Prediger gerade heute, nach so vielen Jahren, seinen Vater wiedersieht?

Der Film „Magnolia“ war, als er 1999 erschienen ist, der absolute Hit in den alternativen Kinos. Überall lief er, überall wurde er hochgelobt. Nur ich habe ihn damals verpaßt und mich sehr darüber geärgert. Jetzt wo ich ihn gesehen habe, bin ich zum einen froh, daß ich damals mein Geld nicht dafür ausgegeben habe, und wundere mich zum anderen, was alle an dem Streifen fanden.

Da wird das Leben von ein paar Leuten erzählt, allesamt rechte Looser, die Geschichten sind lose miteinander verknüpft und werden in stetig wechselnden Perspektiven erzählt. Könnte gut sein. Ist es aber nicht. Vielleicht sind einfach diese Geschichten schon viel zu oft erzählt. Vater mißbraucht Tochter, die nichts mehr mit ihm zu tun haben will und Drogen nimmt. Polizist leidet an seinem Job und versucht trotzdem das Gute zu tun. Homosexueller stürzt sich in Schwierigkeiten, um den Angebeteten zu beeindrucken. Vater zwingt Sohn zu Teilnahme an Gewinnspielshow. Vater spricht nicht mehr mit Sohn und Sohn nicht mehr mit Vater, weil der eine die Mutter verlassen und der andere einen skandalösen Job hat, aber jetzt stirbt der Vater und sie treffen sich doch.

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