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Thomas Crown ist nicht zu fassen

Thomas Crown ist nicht zu fassen von Norman Jewison
Thomas Crown ist nicht zu fassen von Norman Jewison

Thomas Crown (Steve McQueen) ist einsamer Wolf im Maßanzug. Als Bostoner Finanz-Tycoon plant und dirigiert er einen Bankeinbruch, obwohl er das Geld überhaupt nicht nötig hat. Nötig hat er aber den Nervenkitzel, den Adrenalinschub bei dem Versuch, Bank und Polizei auszutricksen. Aber auch die Versucherung ist hinter dem Bankräuber her: Auftritt Detektivin Vicky Anderson (Faye Dunaway). Wen sie sucht, den findet sie auch. Außer daß sie sich in diesem Fall zu sehr in Crown verliebt, um ihn ans Messer zu liefern.

Allein schon um den fabelhaften Titelsong zu hören, könnte man „Thomas Crown ist nicht zu fassen“ immer und immer wieder anschauen. Aber auch der Rest des Films kann sich sehen lassen.

Die Story ist inteligent und unterhaltsam, die Schauspieler sind ausgezeichnet, allen voran natürlich Faye Dunaway (wunderschön und clever) und Steve McQueen (der eh am besten ist, wenn er quasi sich selbst spielt). Vor allem aber die Aufnahmetechnik ist großartig! Splitscreen, Aufnahmen von oben oder aus anderen ungewöhnlichen Winkeln, brillant komponierte Bilder … ein ästhetischer Genuß!

Wenn man sich von einem Film keine extravaganten Aczionszenen erwartet, sondern bereit und fähig ist, intensivem Charakterspiel zu folgen, dann ist „Thomas Crown ist nicht zu fassen“ genau das Richtige!