Schlagwort-Archive: Marion Zimmer Bradley

Asharas Rückkehr

Asharas Rückkehr von Marion Zimmer Bradley und Adrienne Martine-Barne
Asharas Rückkehr von Marion Zimmer Bradley und Adrienne Martine-Barne

Nachdem ich die erste Trilogie in der Darkover-Reihe so furchbar fand, habe ich mich auf „Asharas Rückkehr“ nicht sonderlich gefreut. Vor allem als ich gelesen habe, daß mein „Lieblings“-Charakter Lew Alton wieder irgendwie dabei ist:

Vor Jahrzehnten, nach dem Ende der Sharra-Rebellion, verließ Lew Alton den Planeten Darkover. Jetzt kehrt seine Tochter Margaret, Musikwissenschaftlerin und selbstbewußte Bürgerin der Föderation, zurück, um das Liedgut der unbekannten Welt zu erforschen. Begleitet von einer tapferen Amazone aus dem Gildenhaus der Entsagenden, begibt sich Margaret auf eine gefahrvolle Reise. Mitte in den Hellers ereilt sie die Schwellenkrankheit, an der sie beinahe stirbt. Kaum genesen, gerät sie als Erbin der Domäne Alton in einen Strudel von Macht, Intrigen und Gewalt. Auch den Beeinflussungsversuchen Asharas aus dem Jenseits muß sie sich stellen.

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Die Weltenzerstörer

Die Weltenzerstörer von Marion Zimmer Bradley
Die Weltenzerstörer von Marion Zimmer Bradley

„Gesellschaft für Planetenvernichtung“ – so lautet der inoffizielle und höchst bedrohliche Titel einer Organisation, von der hinter vorgehaltener Hand gesprochen wird. Ihr Vorgehen ist ebenso subtil wie brutal: Sie legt nicht den ganzen Himmelskörper ind Schutt und Asche, sondern bricht den Überlebenswillen jener Völker, die nicht gewillt sind, sich vom Terranischen Imperium ausbeuten zu lassen. Und sie hat einen Auftrag: den Planeten Darkover!

„Die Weltenzerstörer“ war immer einer meiner liebsten Darkover-Romane. Er hat alles, was MZBs Darkover-Reihe so besonders macht. Hier treffen sogar mehrere Kulturen aufeinander, Terraner, darkovanische Menschen und die mysteriöse Rasse der Chieri, die sich wohl immer wieder einmal mit den Menschen auf Darkover genetisch vermischt haben. Mischlinge aus solchen Verbindungen hat man in früheren Büchern schon einmal „getroffen“, hier aber erlebt man das erste Mal ein „echtes“ Chieri.

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Sharras Exil

Sharras Exil von Marion Zimmer Bradley
Sharras Exil von Marion Zimmer Bradley

Ihr Name ist Sharra: Eine unvorstellbare Macht aus dem Zeitalter des Chaos, die in den falschen Händen eine schreckliche Waffe werden kann. Lew Alton hatte es auf sich genommen, Sharra von Darkover fortzubringen. Nun aber ist für ihn die Zeit gekommen, auf den Planeten seiner Väter zurückzukehren und dort kommt es zwischen denen, die nur ihre eigenen Interessen im Kopf haben, und denen, die Darkover retten wollen, zum alles entscheidenden Gefecht!

„Sharras Exil“ ist die direkte Fortsetzung von „Hasturs Erbe“ und die überarbeitete Fassung von „Das Schwert des Aldones“. Das Buch ist eine deutliche Verbesserung der ursprünglichen Version, aber es ist ganz sicher nicht mein Lieblings-Darkover-Buch.

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Retter des Planeten / Das Schwert des Aldones

Retter des Planeten / Das Schwert des Aldones von Marion Zimmer Bradley
Retter des Planeten / Das Schwert des Aldones von Marion Zimmer Bradley

Mit „Retter des Planeten“ schlug vor vierzig Jahren die Geburtsstunden von Darkover. Auf etwa 100 Seiten entwarf 1962 Marion Zimmer Bradley einen Kosmos, der auf 21 Romane und mehrere Anthologie-Bände anwachsen sollte. Auch „Das Schwert des Aldones“ entstand zur gleichen Zeit. Obwohl dieser Roman von der Autorin in einzelnen Teilen später verworfen, neu gestaltet und „Sharras Exil“ zugeordnet wurde, sind beide Erzählungen interessante Dokumente für alle Sammler, die sich den Ursprüngen der Darkover-Serie nicht verschließen wollen – und zudem spannend zu lesen …

In „Retter des Planeten / Das Schwert des Aldones“ werden tatsächlich zwei ungeheuer interessante Frühwerke aus Marion Zimmer Bradleys Darkover-Zyklus präsentiert. Ich kannte bisher nur „Retter des Planeten“, habe aber auch das zweite Buch fasziniert gelesen.

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Hasturs Erbe

Hasturs Erbe von Marion Zimmer Bradley
Hasturs Erbe von Marion Zimmer Bradley

Für viele ist der Roman „Hasturs Erbe“ der beste Darkover Roman aus der Feder Marion Zimmer Bradleys, vor allem weil er eine Schlüsselrolle in der Erzählung über den Planeten der blutroten Sonne und der vier Monde einnimmt. Seit Jahrhunderten regiert das Geschlecht der Hastur den Planeten Darkover und seine Domänen. Regis Hastur, der letzte Sohn der Familie, will das schwere Erbe nicht antreten. Dann aber spürt er die geheimnisvollen Kräfte, die nur den Hasturs zu Eigen sind, in sich reifen, und als eine gefährliche Matrixwaffe aus dem Zeitalter des Chaos droht, den Planeten und alles Leben auf ihm zu vernichten, weiß Regis, daß er handeln muß …

„Hasturs Erbe“ nimmt nicht nur eine Schlüsselrolle in der Geschichte von Darkover ein, weil das Buch den Beginn eines neuen Zeitalters markiert. Es führt auch zwei meiner Lieblings-Charaktere der Reihe ein: Regis Hastur und Dyan Ardais. Und das wirklich Schöne ist, daß man die Chance hat, Regis‘ Entwicklung von einem pubertären Jungen zu einem verantwortungsvollen und inspirierenden Anführer mitzuerleben.

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Die Blutige Sonne

Die blutige Sonne von Marion Zimmer Bradley
Die blutige Sonne von Marion Zimmer Bradley

Nach Jahren im Dienst des terranischen Imperiums kehrt Jeff Kerwin auf den Planeten Darkover zurück, um nach seinen Wurzeln zu suchen und das Geheimnis seiner Herkunft zu entschlüsseln. Schnell gerät er zwischen alle Fronten und begegnet überall einer Mauer des Schweigens. Als Sohn eines Raumfahrers und einer Darkovanerin gilt Jeff als Bastard, den die Darkovaner nicht in ihre Gemeinschaft aufnehmen wollen. Prekär wird die Lage, als geheime Informationen an die Terraner weitergegeben werden. Obwohl äußerlich nicht von den Comyn zu unterscheiden – er hat deren brandrote Haare und auch eine PSI-Begabung – gilt Jeff Kerwin doch als Verräter.

Auch „Die blutige Sonne“ könnte man im Prinzip in die selbe Reihe wie „Die Kräfte der Comyn“ und „Die Winde von Darkover“ einordnen (zumal auch Kennard Alton wieder auftaucht). Es gibt aber einige Faktoren, die das Buch zu einem wirklich wichtigen in der Geschichte Darkovers machen, das man nicht verpassen sollte.

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Die Winde von Darkover

Die Winde von Darkover von Marion Zimmer Bradley
Die Winde von Darkover von Marion Zimmer Bradley

Der junge Terraner Daniel Barron, ein geschickter Techniker, wird zu Unrecht beschuldigt, einen schweren Unfall auf dem Raumhafen Thendara verursacht zu haben. Daniel wird vom Dienst suspendiert und auf eine Mission zur Comynfamilie Alton geschicht, die seine technischen Fähigkeiten benötigt. Immer häufiger leidet er unter schweren Anfällen von Persönlichkeitsspaltung, hervorgerufen durch mächtige PSI-Kräfte, denen er hilflos ausgesetzt ist. Auch das Mädchen Melitta muß sich gegen eine Reihe mächtiger Feinde behaupten, als die Burg Storn, Wohnsitz ihrer Familie, in die Hände von Banditen fällt. Zudem stehen sowohl Melitta als auch Daniel im Bann eines Geisterwindes, der das Denken beeinflußt und schreckliche Visionen heraufbeschwört.

„Die Winde von Darkover“ ist sicher kein schlechtes Buch, aber da es in der Reihe nach „Die Kräfte der Comyn“ kommt, verliert es ein wenig. Denn im Grunde erzählt auch dieser Roman wieder die selbe Geschichte: Terraner wird unvermittelt in die Geschehnisse in Darkover verwickelt, kommt in Kontakt mit „Laran“, entwickelt selbst PSI-Kräfte und wird am Ende auf Darkover heimisch. Und da hier nicht Jugendliche die Hauptrolle spielen, gibt es auch noch eine Liebesgeschichte.

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Die Kräfte der Comyn

Die Kräfte der Comyn von Marion Zimmer Bradley
Die Kräfte der Comyn von Marion Zimmer Bradley

Larry Montray, ein 16jähriger Erdenbürger, hat sich intensiv mit allem beschäftigt, was über Darkover, die ferne Welt unter der blutroten Sonne, geschrieben wurde. Als er mit seinem Vater nach Darkover kommt, hält man ihn, da er die Sprache perfekt beherrscht, für einen echten Darkoveraner. Er freundet sich mit dem gleichaltrigen Kennard Alton an, einem Jungen von Darkover, und lernt an dessen Seite die geheimnisvolle Welt dieses Planeten kennen. Dazu gehören die mannigfachen Gefahren, die auf Darkover lauern, aber auch die Kräfte der Comyn.

„Die Kräfte der Comyn“ führt die Geschichte von Darkover weiter in die nächste Generation. Kennard Alton ist der Sohn von Valdir Alton, der ein Zeitgenosse von Damon Ridenow aus „Der verbotene Turm“ ist.

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Der verbotene Turm

Der verbotene Turm von Marion Zimmer Bradley
Der verbotene Turm von Marion Zimmer Bradley

Eine Bewahrerin, so besagt das Gesetz, hat nur für ihre Aufgabe zu leben. Aber Callista, die Bewahrerin des mächtigen Turms von Arilinn werden soll, liebt den Terraner Andrew Carr. Sie ist nicht bereit, auf ihre Bestimmung zu verzichten, um ihrem Herzen folgen zu können. Noch nie hat es eine Bewahrerin gewagt, sich den alten Gesetzen zu widersetzen. Callista bricht mit der Tradition und zieht sich die Todfeindschaft von Leonie, der Bewahrerin von Arilinn, zu. Aber noch schlimmer sind die schrecklichen Kräfte des Laran, die in Callista schlummern und sich gegen sie selbst und ihren Geliebten richten.

„Der verbotene Turm“ führt die Ereignisse in „Das Zauberschwert“ weiter und erzählt damit die Geschichte einiger meiner Lieblings-Charaktere. Ich mag alle vier der Haupt-Protagonisten, allerdings nicht alle gleich gerne. Callista ist dabei diejenige, die mir am wenigsten sympathisch ist, was vielleicht einfach an ihrer „Opferrolle“ liegt. Ihre zupackende und beherzte Schwester Ellemir ist mir da deutlich lieber.

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Das Zauberschwert

Das Zauberschwert von Marion Zimmer Bradley
Das Zauberschwert von Marion Zimmer Bradley

In der Geschichte des Planeten Darkover spielen Zauberschwerter eine nicht unwesentliche Rolle. Keine zweite Klinge ist wie die des alten Haudegens Dom Esteban, deren besondere Fähigkeiten dem Besitzer des Schwertes durch den Matrix-Stein des Heftes übertragen werden. Doch Dom Esteban konnte zuletzt die Klinge nicht mehr führen. Da kommt diesem Schwert plötzlich eine besondere Bedeutung zu, als der Terraner Andrew Carr, gänzlich auf sich gestellt, den harten Realitäten von Darkover ins Auge blicken muß. Die Zauberklinge und ein blutjunges Mädchen, das ihm als Phantombild erscheint, werden sein weiteres Leben entscheidend prägen.

Auch „Das Zauberschwert“ paßt nicht in die chronologische Reihenfolge der Bücher, aber wenigstens spielt es nach „An den Feuern von Hastur“. Ich vermute, daß es zeitlich irgendwo zwischen „Die zerbrochene Kette“ und „Gildenhaus Thendara“ einzuordnen ist, denn Magdalen Lorne trifft Andrew Carr nach den Ereignissen in „Der verbotene Turm“, das auf dieses Buch hier folgt. Vermutlich hat man bei Weltbild geglaubt, die Leser wären zu blöd, um die verschiedenen Handlungsstränge „gemischt“ zu lesen.

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