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Das Gottesspiel

Das Gottesspiel von Kim Young-ha
Das Gottesspiel von Kim Young-ha

Ein Schriftsteller bietet per Telefonhotline lebensmüden Menschen seine Mithilfe beim Selbstmord an. Bevor er zur Hebamme des Todes wird, muß er jedoch von ihren Motiven überzeugt sein. Ist dies der Fall, arrangiert er ihren Tod, läßt die Klienten in seinen Geschichten aber wieder auferstehen und macht sich damit zum Herr über Leben und Tod. Kim Young-has Debütroman ist eine echte Entdeckung und wird alle Fans von Haruki Murakami begeistern.

Kim Young-ha mit Haruki Murakami zu vergleichen ist ziemlich kühn. Denn an den göttlichen Murakami reicht Young-ha ganz sicher nicht heran. „Das Gottesspiel“ ist ein ganz nettes Buch, mehr aber auch nicht.

Die Grundidee, die Young-ha hat, ist sogar ziemlich interessant. Ein Autor, der sowas wie ein Selbstmordberater für Lebensmüde ist, sich die Geschichte seiner „Kunden“ erzählen läßt und die spannendsten literarisch verarbeitet. Wenn das konsequent durchgezogen worden wäre … DAS Buch hätte ich gerne gelesen.

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