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Augustblitze

Augustblitze von Jorge Ibargüengoitia
Augustblitze von Jorge Ibargüengoitia

In der Bibliothek Suhrkamp sind einige wunderbare Perlen der modernen Literatur erschienen. Und schön aufgemacht ist die Reihe auch noch (wobei mir die „bunten“ Bücher besser gefallen, als die weißen mit dem bunten Streifen). „Augustblitze“ ist eine dieser Perlen und ich habe mich selten so gut amüsiert wie mit diesem schmalen Bändchen. Warum? Hier der Klappentext:

Nicht jedem ist es vergönnt, „De bello gallico“ zu schreiben. Mancher Schlachten- und Revolutionsgeneral muß es hinnehmen, daß ihm ein windiger Ghostwriter seine als Rechtfertigungsschrift angelegten Memoiren zum Beispiel „Augustblitze“ übertitelt. Und was darin dann aufblitzt, sind nicht allemal blanke Schwerter – metaphorisch gesprochen, denn wir sind im 20. Jahrhundert, wo statt Schwertern ein dynamitbeladener Zugwaggon den Vorstoß machen soll -, sondern der schalkhafte Humor des Autors, der dem General die Feder führt. Der Autor, Jorge Ibargüengoitia (1928-1983), erlaubt sich, mit den heiligsten Gütern der mexikanischen Revolution zu scherzen. Dem Entsetzen jeden Krieges dagegen erlaubt er nur momentweise Zutritt.

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