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Gabriela wie Zimt und Nelken

Gabriela wie Zimt und Nelken von Jorge Amado
Gabriela wie Zimt und Nelken von Jorge Amado

„Gabriela wie Zimt und Nelken“, Jorge Amados großer Roman über die Stadt Ilhéus, ist ein Meisterwerk, man kann es einfach nicht anders sagen. An diesem Buch stimmt einfach alles.

Das beginnt schon damit, wie Amado seine Geschichte erzählt. Geschickt verwebt er zwei Erzählstränge miteinander, die beide die Entwicklung Ilhéus hin zu einer modernen Stadt verdeutlichen. Zum einen (natürlich) die politischen Turbulenzen in dieser Umbruchzeit, zum anderen aber auch die Liebesgeschichte zwischen der Titelheldin Gabriela und dem Barbesitzer Nacib. Dieser syrischstämmige Brasilianer ist es auch, der wie ein Knotenpunkt alle Erzählebenen miteinander verknüpft. Denn in seiner Bar treffen sich alle: Frauenhelden und Kakaopflanzer, Politiker aller „Parteien“, Unternehmer, Matrosen, Artisten und Haderlumpen. Nacib, selbst politisch völlig neutral, ungeheuer sympathisch und menschlich geschildert, ist das eigentliche Herz, der eigentliche Held des Romans.

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