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Wiedersehen mit Tibet

Wiedersehen mit Tibet von Heinrich Harrer
Wiedersehen mit Tibet von Heinrich Harrer

Der legendäre Forschungsreisende und Tibetkenner Heinrich Harrer schildert sein Wiedersehen mit Tibet, in das er dreißig Jahre nach seinen berühmten „Sieben Jahre in Tibet“ zurückkehrt.

„Wiedersehen mit Tibet“ ist nicht ganz so interessant wie „Sieben Jahre in Tibet“, was vor allem daran liegen mag, daß es nicht ganz so geradlinig erzählt ist. Auch schon in seinem berühmtesten Buch schweift Heinrich Harrer immer wieder ab, erklärt verschiedene Einzelaspekte des tibetischen Lebens in jeweils einzelnen Kapiteln, die nicht unbedingt mit der Zeitabfolge der Geschichte etwas zu tun haben. Vielmehr schiebt er sie eben immer wieder da ein wo es gerade passend ist, was aber bei einem so dicken Buch nicht so schlimm ist.

„Wiedersehen mit Tibet“ ist gerade einmal halb so dick, weshalb hier mehr auffällt, daß er von einem Thema zum anderen springt. Trotzdem ist das Buch sehr interessant. Man erfährt sehr viel über die Entwicklung in Tibet und der Exil-Tibeter, über Harrers Gefühle und Einstellungen (und ganz nebenbei, daß er daran beteiligt war den Autoren von „Das dritte Auge“ als Trickbetrüger zu entlarven), seinen Einsatz für Tibet. An vielen Stellen macht sich dabei Melancholie breit und immer wieder stellt sich der Autor die Frage, warum er überhaupt zurück gekommen ist.

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Sieben Jahre in Tibet

Sieben Jahre in Tibet von Heinrich Harrer
Sieben Jahre in Tibet von Heinrich Harrer

Sieben Jahre in Tibet – der einzigartige Bericht eines Lebens, wie es kein anderer Europäer je erfahren hat.

Im Frühjahr 1940 will der Forschungsreisende Heinrich Harrer nach einer Nanga-Parbat-Expedition die Heimreise antreten. Er wird vom Ausbruch des Zweiten Weltkriegs überrascht, von den Alliierten aufgegriffen und in einem indischen Internierungslager festgehalten. 1944 glückt die Flucht. Harrer gelangt nach Tibet, dem geheimnisumwitterten Dach der Welt. Fremde sind dort unerwünscht. Es kostet ihn einige Mühen bevor er Einlaß in die „verbotene Stadt“ Lhasa erlangt. Als einziger Europäer lebt Harrer am tibetanischen Hof und wird bald zum Vertrauten des Dalai Lama, dem er bis heute eng verbunden ist.

Auch wenn Heinrich Harrer wegen seiner Mitgliedschaft in der NSDAP (und vor allem weil er sie verheimlicht hat) nicht ganz unumstritten ist, sein bekanntestes Werk „Sieben Jahre in Tibet“ ist zu recht so berühmt. Und zu meiner großen Überraschung ist es auch noch gut und spannend geschrieben.

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