Schlagwort-Archive: Haruki Murakami

Gefährliche Geliebte

Gefährliche Geliebte von Haruki Murakami
Gefährliche Geliebte von Haruki Murakami

Ich habe ja schon mehrfach erwähnt, daß ich Haruki Murakami für einen (Schriftsteller-)Gott halte. Auch mit seinem Roman „Gefährliche Geliebte“ hat er mich wieder begeistert, und das, obwohl das Buch so ganz anders ist, als die anderen seiner Werke, die ich gelesen habe.

„Gefährliche Geliebte“ ist die sehr geradlinig erzählte Geschichte einer zum Scheitern verurteilten großen Liebe. Und dieses Mal ist da so gar nichts von dem, was man bei Murakamis Büchern erwartet: keine phantastischen Begebenheiten, keine altklugen Teenager, ja sogar der Held der Geschichte hat völlig Murakami-untypisch tatsächlich einen … *Trommelwirbel* … Namen!

Dieses Buch erfüllt also keine meiner Erwartungen und es ist noch dazu eine Liebesgeschichte (die mich eigentlich sonst eher peripher interessieren … und trotzdem ist es großartig und fesselnd und man kann es nicht aus der Hand legen. Wieso bloß?

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Wie ich eines schönen Morgens im April das 100%ige Mädchen sah

Wie ich eines schönen Morgens im April das 100%ige Mädchen sah von Haruki Murakami
Wie ich eines schönen Morgens im April das 100%ige Mädchen sah von Haruki Murakami

BookCrossing habe ich es zu verdanken, daß ich schon wieder einen Murakami lesen durfte. Genauer gesagt, der Literatur aus aller Welt / Unionsverlag-bookbox von eatsletters. Wie es der Zufall will, ist auch „Wie ich eines schönen Morgens im April das 100%ige Mädchen sah“ eine Kurzgeschichtensammlung. Diese hat mir aber wesentlich besser gefallen als „Nach dem Beben“. Wahrscheinlich ist Kunst um der Kunst willen eben doch besser als Kunst, die etwas verarbeiten möchte. Insgesamt enthält der Band neun Geschichten:

Wie ich eines schönen Morgens im April das 100%ige Mädchen sah wo es um eben genau das geht.

Lederhosen erzählt uns die merkwürdige Geschichte eines merkwüdigen Scheidungsgrundes.

In Familiensache setzt sich der ältere Bruder mit dem Verlobten seiner Schwester auseinander.

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Nach dem Beben

Nach dem Beben von Haruki Murakami
Nach dem Beben von Haruki Murakami

Murakami ist ein Gott!!!

Nachdem das geklärt ist, sollte ich vielleicht erwähnen, daß ich mit „Nach dem Beben“ die erste Kurzgeschichtensammlung von Haruki Murakami gelesen habe. Das Buch entstand als Reaktion auf das furchtbare Erdbeben in Kobe und alle Geschichten darin handeln von Menschen, die auf die eine oder andere Weise von dieser Katastrophe berührt wurden. Das ist es, was der Klappentext uns verrät:

Fünf Tage und Nächte verbringt die Frau eines Verkäufers für Hifi-Geräte vor dem Fernseher mit den Katastrophenbildern vom Erdbeben – dann verläßt sie ihren Mann, der sich mit einem mysteriösen Päckchen auf eine Reise begibt. Eine Wahrsagerin sieht tief in die haßerfüllte Seele einer Ärztin, die einem Mann aus Kobe, der ihre Hoffnungen zerstört hat, den Tod wünscht. Die vierjährige Sara begegnet in ihren Alpträumen dem Erdbebenmann, der sie in die Kiste sperren will. Und der Bankangestellte Katagiri hat in seiner Wohnung Besuch von einem Riesenfrosch, der Tokyo vor der Zerstörung durch einen Wurm retten will.

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