Schlagwort-Archive: Güneli Gün

Der Weg nach Bagdad

Der Weg nach Bagdad von Güneli Gün
Der Weg nach Bagdad von Güneli Gün

Zu Beginn des 16. Jahrhunderts reist ein junges Mädchen von Istanbul nach Bagdad, wo zur selben Zeit die Märchen aus „1001 Nacht“ erstmals schriftlich festgehalten werden. Die Heldin dieses Geschichtsepos heißt Hürü, am Anfang des Romans ein Teenager, am Ende eine sagenumwobene Minnesängerin, Erbin der Harfe des Orpheus.

„Der Weg nach Bagdad“ ist historischer Roman, mystische Selbstsuche und die Erzählung einer persönlichen Befreiung.

„Der Weg nach Bagdad“ ist eines der niedlichsten, witzigsten und unterhaltsamsten Bücher, das ich in der letzten Zeit gelesen habe. Und das liegt natürlich nicht nur an dem ungeheuer putzigen Namen der Autorin: Güneli Gün.

Dieser Roman macht eigentlich alles richtig, um mich gut zu unterhalten. Zum einen hat er eine äußerst sympathische Heldin. Hürü ist so gar nicht wie alle anderen Heldinnen, die man in Büchern trifft, vor allem in historischen Romanen. Sie ist zu groß, zu ungeschickt, entspricht überhaupt nicht den gängigen Schönheitsidealen. Dazu ist sie auch nicht sonderlich intelligent oder zumindest ist sie ein wenig schwer von Begriff was höfische Dinge angeht. Sie sagt zum falschen Zeitpunkt immer genau das, was sich alle gerade denken, was aber absolut unpassend ist. Herrlich!

Der Weg nach Bagdad weiterlesen