Archiv für Franz Marischka

So liebt und küßt man in Tirol

Posted in deAgostini Film-Klassiker, Hollywood with tags on 28. September 2010 by lady8jane
So liebt und küßt man in Tirol von Franz Marischka

So liebt und küßt man in Tirol von Franz Marischka

Thesi, die junge Besitzerin der Hotelpension „Alpenblick“ im schönen Zillertal, plagen Sorgen: Der Kramerwirt, der auf ihrem Grundstück ein Sanatorium bauen will, und sein grantiger Hausdiener Alois vergraulen potenziellen Gästen die Fahrt mit der Seilbahn hinauf zum „Alpenblick“. Zum Glück weiß Thesis Freundin, die muntere Studentin Petra, Rat: Mit der zugkräftigen Anzeige „So liebt und küßt man in Tirol“ und der flotten Jazzband ihrer Freunde bringt sie neuen Schwung ins Gasthaus!

OK … „So liebt und küßt man in Tirol“ war jetzt nicht ganz so schlecht wie die letzten beiden Filme der Reihe, aber so langsam frage ich mich doch, ob in den 1960ern überhaupt irgendwelche guten deutschen Filme produziert wurden.

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Am Sonntag will mein Süßer mit mir segeln gehn

Posted in deAgostini Film-Klassiker, Hollywood with tags on 28. August 2010 by lady8jane
Am Sonntag will mein Süßer mit mir segeln gehn von Franz Marischka

Am Sonntag will mein Süßer mit mir segeln gehn von Franz Marischka

Albert und Corinna verbringen die Ferien in ihrem Haus an der dalmatischen Küste. Doch während Albert sich beim Angeln entspannt, langweilt sich seine temperamentvolle Gattin sehr. Kurzerhand lädt Corinna ihre Münchner Freundin Georgie – und viele andere liebe Menschen – zu einem Campingurlaub in Dalmatien ein. Georgie läßt sich nicht zweimal bitten und reist zu Corinnas Freude mit buntem Gefolge an. Albert aber fühlt sich in seiner Ruhe erheblich gestört.

„Am Sonntag will mein Süßer mit mir segeln gehn“ ist ein extrem dämlicher Film. Leute sind miteinander verlobt oder haben sich scheiden lassen, dann machen sie mit irgendjemand anderem rum und alle finden es irgendwie gut. Dazu wird ständig gesungen und zwar ziemlich bescheuerte Schlager …

Aber was mich an diesem Film am meisten stört ist dieser Brachialhumor der 50er/60er-Jahre, über den ich einfach so gar nicht lachen kann. Diese gezwungen humorigen Dialoge und Wortspiele, die so lustig überhaupt nicht sind. Ich kanns einfach nicht ertragen!

Allotria in Zell am See

Posted in deAgostini Film-Klassiker, Hollywood with tags on 28. Juli 2010 by lady8jane
Allotria in Zell am See von Franz Marischka

Allotria in Zell am See von Franz Marischka

Ausgerechnet im beschaulichen Zell am See müssen die Playboys Mark Fürberg und Pit Tanner ihr Sportflugzeug notlanden. Die Freunde quartieren sich im Grand-Hotel ein – und werden sofort von Klatschjournalisten als berüchtigte Herzensbrecher erkannt und verfolgt. Das gefällt Mark gar nicht: Er will seine Affäre mit Millionärsgattin Dolly, die sich gerade sehr lukrativ scheiden läßt, geheim halten und engagiert die Studentin Sylvia, seine Verlobte zu spielen. Doch die Liebe macht ihm einen Strich durch die Rechnung.

„Allotria in Zell am See“ vereint alle „Vorzüge“ von Heimatfilmen, Verwechslungskomödien und dümmlichen Revuefilmen. Mit anderen Worten: Diese Form des 60er-Jahre Humors sollte man sich auf alle Fälle ersparen.

Ich weiß nicht, was schlimmer ist: Hubert von Meyerinck einmal mehr einen militärischen Charakter spielen und als solcher in Kriegserinnerungen schwelgen zu sehen. Harald Juhnke ein dämliches (und so überhaupt nicht gestelltes sondern wirklich total spontanes) Liedchen trällern zu hören. Oder aber Hannelore Elsner in einer so bescheuerten Rolle sehen zu müssen.

„Die großen deutschen Film-Klassiker“, daß ich nicht lache!