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Sirene in blond

Posted in Hollywood, SZ-Cinemathek with tags on 28. August 2017 by lady8jane
Sirene in blond von Frank Tashlin

Sirene in blond von Frank Tashlin

Um seine Karriere in einer Werbeagentur zu retten, will Rockwell Hunter das Sexsymbol Rita Marlowe für eine Lippenstift-Kampagne gewinnen. Im Gegenzug soll Rockwell in der Öffentlichkeit ihren neuen Liebhaber spielen. Darüber ist allerdings seine Verlobte Jenny nicht besonders glücklich …

„Sirene in blond“ klingt wie eines dieser albernen kleinen Schmonzettchen. Und der Film ist es auch über weite Strecken. Aber mit voller Absicht und das wird von vornherein klar. Allein schon die Werbestrecke zu Beginn macht deutlich, daß wir es mit einer Satire zu tun haben und zwar mit einer bitterbösen.

Hier wird einfach alles durch den Kakao gezogen: Die Werbebranche, die Sensationspresse, männliche wie weibliche Filmstars, schleimende Angestellte, Fans … alles. Gerade die Sache mit den Fans hat mich sehr amüsiert. Da meint man immer, daß kreischende Mädchen und hysterische Ausbrüche beim Anblick eines Stars ein Phänomen unserer Zeit wären. Weit gefehlt, wie man hier sehen kann!

Alles in allem ein wirklich unterhaltsamer Film, dem man sein Alter allerdings schon deutlich ansieht. Der Humor war damals einfach ein wenig … anders. Aber für einen Regentag zwischendurch mal, sehr nett.

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