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Ein Tagebuch im strikten Sinn des Wortes

Ein Tagebuch im strikten Sinn des Wortes von Bronislaw Malinowski
Ein Tagebuch im strikten Sinn des Wortes von Bronislaw Malinowski

„Ein Tagebuch im strikten Sinn des Wortes“ ist sicher nicht leicht zu lesen. Denn es ist wirklich und wahrhaftig komplett der reine Tagebuchtext. Sicher, ab und zu wird in kurzen Fußnoten erklärt, wer die einzelnen Personen sind, auf die Bronislaw Malinowski oft nur in Abkürzungen oder Initialen anspielt, aber ansonsten … nichts. Vor allem ist ganz deutlich zu spüren, daß Malinowski wirklich nur für sich geschrieben hat. Weder hat er auf seinen Satzbau irgendwie geachtet, noch sich (oder andere) in irgendeiner Art geschont oder schön geredet. Im Prinzip faßt es der Klappentext ganz gut zusammen:

In seinem Tagebuch aus den Jahren 1914-15 und 1917-18, das erst 1960 von der Witwe Malinowskis in der englischen Übersetzung zugänglich gemacht wurde, registriert der Ethnograph Malinowski seine Selbsterfahrung bei den Trobriandern.

Dieses Tagebuch zeigt weniger die Entwicklung einer theoretischen Verarbeitung der Feldforschung als Schwierigkeiten der Teilnahme am Leben einer anderen Gesellschaft.

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