Archive for the SZ-Cinemathek Category

Butch Cassidy und Sundance Kid

Posted in Hollywood, SZ-Cinemathek with tags on 28. Oktober 2018 by lady8jane
Butch Cassidy und Sundance Kid von George Roy Hill

Butch Cassidy und Sundance Kid von George Roy Hill

Die beiden Outlaws Butch Cassidy (Paul Newman) und Sundance Kid (Robert Redford) bereiten mit ihrer Bande einen Überfall auf die Union-Pacific-Bahn vor. Ihr kühner Plan: Gleich zweimal wollen sie den Zug ausrauben. Der erste Coup verläuft glatt, doch als sie das zweite Mal zuschlagen, wartet bereits der Sheriff im Zug auf sie. Nur knapp können sie der Falle entkommen und fliehen. Eine furiose und abenteuerliche Verfolgungsjagd quer durch die USA beginnt.

„Butch Cassidy und Sundance Kid“ ist an jeder Stelle einfach nur toll! Natürlich bin ich voreingenommen, weil ich, wie schon mehrfach erwähnt, Western einfach verdammt gerne mag. Aber dieser Western hier ist in vielerlei Hinsicht etwas Besonderes.

Das beginnt natürlich schon mit dem Duo Paul Newman und Robert Redford, das einfach immer genial ist. Jeder, der schon einmal „Der Clou“ mit den beiden gesehen hat, wird mir da zustimmen. Aber vielleicht hätte man die zwei Schauspieler nicht in diesem wunderbaren Film gesehen, wenn sie vorher nicht diesen Western gespielt und darin begeistert hätten.

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Fahrstuhl zum Schafott

Posted in Hollywood, SZ-Cinemathek with tags on 28. September 2018 by lady8jane
Fahrstuhl zum Schafott von Louis Malle

Fahrstuhl zum Schafott von Louis Malle

Florence Carala und ihr Liebhaber Julien Tavernier planen zusammen das perfekte Verbrechen an ihrem Ehemann. Julien konstruiert ein unanfechtbares Alibi. Er tötet Simon Carala und täuscht einen Selbstmord vor. Durch Zufall, der Portier hat den Strom abgestellt, bleibt Julien im Fahrstuhl stecken. Während er versucht, zu entkommen, stehlen Jugendliche sein Auto und töten zwei deutsche Touristen. Nun wird nach Julien gefahndet aufgrund eines Verbrechens, dass er nicht begangen hat …

Eigentlich ist „Fahrstuhl zum Schafott“ ein ziemlich guter Film. Die Aufnahmen sind schlicht brillant, allein wie Jeanne Moreau als Florence Carala die ganze Nacht lang durch Paris streift, um ihren Liebhaber zu suchen … genial! Die Aufnahmen sind so strahlend und gleichzeitig so düster, ganz wunderbar.

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Lohn der Angst

Posted in Hollywood, SZ-Cinemathek with tags on 28. August 2018 by lady8jane
Lohn der Angst von Henri-Georges Clouzot

Lohn der Angst von Henri-Georges Clouzot

WOAH! Wenn ich mir vorstelle, daß ich einen exzellenten Film wie „Lohn der Angst“ ohne die SZ-Cinemathek nie gesehen hätte. Was wäre das für ein Verlust gewesen! Und darum geht es:

Gestrandete Existenzen in Las Pietras in Venezuela, einer trostlosen Stadt am „Ende der Welt“. Doch eines Tages gibt es eine Chance: Eine Ölquelle, 500 km entfernt, ist in Brand geraten. Es gibt nur eine Möglichkeit, das Feuer zu löschen, nämlich eine Ladung Nitroglyzerin zu zünden. Dazu muß die explosive Ladung auf behelfsmäßig hergerichteten Lastwagen zum Brandort gefahren werden. Ein Himmelfahrtskommando durch unwegsames und völlig ungesichertes Gelände. Vier Männer gehen gegen eine Höchstbezahlung von 2.000 Dollar das Risiko ein und wagen die gefährliche Fahrt, auf der jede Unebenheit die Ladung zur Explosion bringen kann …

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Was geschah wirklich mit Baby Jane?

Posted in Hollywood, SZ-Cinemathek with tags on 28. Juli 2018 by lady8jane
Was geschah wirklich mit Baby Jane? von Robert Aldrich

Was geschah wirklich mit Baby Jane? von Robert Aldrich

Zwei alternde Filmschauspielerinnen leben einsam in einem alten Hollywood-Anwesen. „Baby Jane“ Hudson, ehemals ein erfolgreicher Kinderstar, kümmert sich um ihre verkrüppelte Schwester Blanche, selbst ein 30er Jahre- Filmstar, die Ihre Karriere nach einem Unfall beenden mußte. Nun leben die beiden zusammen …

Für mich ist „Was geschah wirklich mit Baby Jane?“ eine der großen Entdeckungen der SZ-Cinemathek. Dieser Film haut einen einfach um. Ich hätte niemals, niemals gedacht, daß so ein Film 1962 überhaupt möglich gewesen ist.

Bette Davis als „Baby Jane“ Hudson und Joan Crawford als Blanche Hudson sind schlicht genial. Es ist erstaunlich, mit wie viel Verve sich die beiden Hollywood-Diven in ihre Rollen werfen, die doch so ganz anders sind als das, was sie bis dato gespielt haben. In diesem Film sind sie nicht schön, nicht strahlend. Stattdessen sind sie alt, einsam und (in Bette Davis Fall) alkoholsüchtig und völlig durchgeknallt.

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Alien

Posted in Hollywood, SZ-Cinemathek with tags on 28. Juni 2018 by lady8jane
Alien von Ridley Scott

Alien von Ridley Scott

Mysteriöse Signale veranlassen die Besatzung des Raumfrachters zur Landung auf einem angeblich unbewohnten Planeten. Dort trifft die Mannschaft auf eine fremde Lebensform, fähig die gesamte Menschheit zu vernichten. Nacheinander kommen die Besatzungsmitglieder auf unheimliche und bestialische Weise zu Tode. Als einzige Überlebende nimmt Ripley den ungleichen Kampf auf, bis zum grausamen Ende.

Wenn ich fies wäre, würde ich sagen, daß „Alien“ entstanden ist, als Ridley Scott noch gute Filme gemacht hat … Denn der Film ist einfach großartig, da kann man keine anderen Worte finden.

Klar, man sieht, daß der Streifen von 1979 ist. Gerade die Klamotten und die Frisuren sind … grausig. Und auch die Charaktere sind eher Klischees als echte Figuren mit Tiefgang. Aber das müssen sie auch nicht sein, das ist ein Action-Film und keine Arthaus-Produktion.

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Der dritte Mann

Posted in Hollywood, SZ-Cinemathek with tags on 28. Mai 2018 by lady8jane
Der dritte Mann von Carol Reed

Der dritte Mann von Carol Reed

Ich kann mir zwar nicht vorstellen, daß irgendjemand den Film „Der dritte Mann“ noch nicht kennt. Hier zur Sicherheit aber doch der Text auf dem DVD-Cover:

Wien, 1948: Der amerikanische Schriftsteller Holly Martins will in der besetzten Stadt seinen alten Freund Harry Lime besuchen. Aber am Tag seiner Ankunft wird Lime beerdigt. Von einem britischen Offizier erfährt Martins, dass Lime ein skrupelloser Schwarzhändler gewesen sein soll. Martins glaubt es nicht und stellt eigene Nachforschungen an. Limes Geliebte Anna, die aus dem russischen Sektor geflohen ist, hilft ihm dabei. Seine Suche nach der Wahrheit zieht Martins immer tiefer in einen gefährlichen Teufelskreis aus Betrug, Korruption und Mord. Schließlich führt ihn die Jagd nach dem „dritten Mann“ in das unterirdische Kanalisationsnetz der Stadt …

Es ist nicht von ungefähr, daß dieser Film immer wieder in den Listen auftaucht, wenn es darum geht die 100 oder die 10 besten Filme aller Zeiten zu bestimmen, und daß das British Film Institute den Film 1999 zum besten britischen Film aller Zeiten gewählt hat. Weil … er ist gut. Er ist verdammt gut! So gut, daß man ihn immer und immer und immer wieder anschauen kann.

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L.A. Confidential

Posted in Hollywood, SZ-Cinemathek with tags on 28. April 2018 by lady8jane
L.A. Confidential von Curtis Hanson

L.A. Confidential von Curtis Hanson

Sechs Tote, darunter ein Cop: Ein scheinbar sinnloses Blutbad bringt die Polizei von Los Angeles zum Kochen. Die drei Top-Agenten der Stadt übernehmen den Fall und stoßen bei ihren Ermittlungen auf einen unbeschreiblichen Sumpf aus Drogen, Mord und Korruption. Jetzt zeigt die „Stadt der Engel“ ihr wahres Gesicht – ein Gesicht, das man nur einmal lebend zu sehen bekommt …

„L.A. Confidential“ ist etwas, das man wirklich selten findet: ein intelligenter Actionfilm. Das Spiel der Intrigen zwischen den Polizisten, der Presse und den Gangstern. Das skrupellose Vorgehen einiger der Protagonisten, Selbstjustiz, Protagonisten, die einmal auf der einen, dann wieder auf der anderen und am Ende doch auf einer wieder anderen Seite spielen … Es ist nicht ganz einfach hier durchzublicken. Und für mich doppelt schwer, weil ich gewohnheitsmäßig Probleme damit habe, Kevin Spacey und Russel Crowe auseinanderzuhalten. Definitiv also kein Film, den man mal nebenher ansehen kann.

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