Archive for the SZ-Cinemathek Category

L.A. Confidential

Posted in Hollywood, SZ-Cinemathek with tags on 28. April 2018 by lady8jane
L.A. Confidential von Curtis Hanson

L.A. Confidential von Curtis Hanson

Sechs Tote, darunter ein Cop: Ein scheinbar sinnloses Blutbad bringt die Polizei von Los Angeles zum Kochen. Die drei Top-Agenten der Stadt übernehmen den Fall und stoßen bei ihren Ermittlungen auf einen unbeschreiblichen Sumpf aus Drogen, Mord und Korruption. Jetzt zeigt die „Stadt der Engel“ ihr wahres Gesicht – ein Gesicht, das man nur einmal lebend zu sehen bekommt …

„L.A. Confidential“ ist etwas, das man wirklich selten findet: ein intelligenter Actionfilm. Das Spiel der Intrigen zwischen den Polizisten, der Presse und den Gangstern. Das skrupellose Vorgehen einiger der Protagonisten, Selbstjustiz, Protagonisten, die einmal auf der einen, dann wieder auf der anderen und am Ende doch auf einer wieder anderen Seite spielen … Es ist nicht ganz einfach hier durchzublicken. Und für mich doppelt schwer, weil ich gewohnheitsmäßig Probleme damit habe, Kevin Spacey und Russel Crowe auseinanderzuhalten. Definitiv also kein Film, den man mal nebenher ansehen kann.

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Point Blank

Posted in Hollywood, SZ-Cinemathek with tags on 28. März 2018 by lady8jane
Point Blank von John Boorman

Point Blank von John Boorman

Reese (John Vernon) hat seinen Freund Walker (Lee Marvin) betrogen – er läßt ihn nach einem Schusswechsel tot liegen und nimmt dessen 93.000 Dollar vom Raubüberfall an sich. Doch er hat einen Fehler gemacht, er hat den Job nicht zu Ende gebracht. Walker will Rache und sein Geld …

„Point Blank“ ist wieder einer dieser Filme, die ich wahrscheinlich einfach nicht verstehe. Gut, ich habe sowieso Probleme mit Filmen aus den 1950er und 1960er Jahren. Die Komödien sind mir einfach zu dämlich und die Thriller … tja …

Ich habe mir den Streifen extra zweimal angesehen, um sicher zu gehen, daß ich nichts übersehen habe. Aber nein, in diesem Film geht es um einen Rachefeldzug eines häßlichen Typen, der absolut uncharmant ist, Frauen ausnutzt und kaum den Mund aufmacht. Klar, die Story ist nicht schlecht, aber die Umsetzung? Vielleicht war das in den 1960ern ja irgendwie cool. Mittlerweile hat uns Quentin Tarantino mit „Kill Bill Vol. 1+2“ gezeigt, wie man ein Racheepos wirklich inszeniert. Und ja, ich bin verdammt froh im 21. Jahrhundert zu leben!

Wall Street

Posted in Hollywood, SZ-Cinemathek with tags on 28. Februar 2018 by lady8jane
Wall Street von Oliver Stone

Wall Street von Oliver Stone

Bud Fox (Charlie Sheen), ein strebsamer, junger Börsenmakler, will das schnelle Geld machen. Nachdem er den skrupellosen, millionenschweren Spekulanten Gordon Gekko (Michael Douglas) kennen lernt, scheint ein Traum in Erfüllung zu gehen. Aber dieser Traum hat seinen Preis. Durch Gekko wird Bud in einen Strudel krimineller Machenschaften gezogen. Als Gekko jedoch die Fluglinie, bei der Buds Vater beschäftigt ist, zu ruinieren droht, erkennt er seinen Irrtum. Es ist die Stunde der Entscheidung von Gier gegen Gewissen …

„Wall Street“ ist sicher ein wirklich guter Film und vor allem Michael Douglas als Gordon Gekko ist brillant. Trotzdem war mir der Film von Anfang an unsympathisch.

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Batman

Posted in Hollywood, SZ-Cinemathek with tags on 28. Januar 2018 by lady8jane
Batman von Tim Burton

Batman von Tim Burton

In Gotham City regiert das Verbrechen unter der Herrschaft des ewig-grinsenden Jokers. Als schwarzer Rächer des Gesetzes getarnt, ausgestattet mit modernster Technik, stellt sich Batman dem Kampf! Jack Nicholson („Besser geht’s nicht“), Michael Keaton („Vier lieben dich“) und Kim Basinger („L.A. Confidential“) in einem aufwendig produzierten, außergewöhnlichen Spektakel.

BATMAN!!! Ja, man merkt es gleich, ich bin ein Fan …

Die „Batman“-Verfilmung von 1989, die hier vorliegt, ist die erste Batman-Verfilmung, die ich gesehen habe, und deshalb wird sie immer mein Lieblings-Batman sein. Und natürlich bringt dieser Film so viele tolle Aspekte zusammen, daß er einfach gut sein muß ist. Tim Burton als Regisseur … einfach nur genial. Jack Nicholson als Joker ist wunderbar absurd und ausgeflippt. Und Kim Basinger ist … einfach Kim Basinger.

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The Manchurian Candidate

Posted in Hollywood, SZ-Cinemathek with tags on 28. Dezember 2017 by lady8jane
The Manchurian Candidate von John Frankenheimer

The Manchurian Candidate von John Frankenheimer

Der hochdekorierte, als Held gefeierte Soldat Raymond Shaw (Laurence Harvey) kehrt zusammen mit Major Ben Marco (Frank Sinatra) aus dem Korea-Krieg zurück. Was niemand ahnt: Finstere Kommunisten haben die Soldaten einer Gehirnwäsche unterzogen und sie zu willenlosen Mördern umprogrammiert. Sie sollen das Staatssystem der USA zerstören. Doch Marco leidet immer stärker unter schlimmen Albträumen und glaubt, daß mit Shaw etwas nicht stimmt. Er setzt alles daran, Licht hinter das dunkle Geheimnis zu bringen …

„The Manchurian Candidate“ ist wieder so ein Film wo ich nicht so ganz weiß, was ich davon halten soll. Bitte nicht falsch verstehen, der Streifen ist super! Klasse gefilmt, ausgezeichnet gespielt (eine der besten Vorstellungen, die Frank Sinatra je abgeliefert hat), er ist spannend und man kann ihn immer wieder anschauen. Vor allem aber ist er sehr realistisch was die persönlichen Beziehungen der Figuren untereinander angeht, was nicht so normal ist wie man das meinen sollte (finde ich) bei einem Film aus dem Jahr 1962. Einer der wenigen Filme aus der Zeit, bei der mich zum Beispiel die Liebesgeschichte absolut nicht gestört hat, weil sie irgendwie echt ist.

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Rio Grande

Posted in Hollywood, SZ-Cinemathek with tags on 28. November 2017 by lady8jane
Rio Grande von John Ford

Rio Grande von John Ford

Kirby Yorke (Wayne) ist Kavallerieoffizier in einem texanischen Fort. Seit 15 Jahren lebt er von seiner Frau Kathleen und Sohn Jeff getrennt. Überraschend wird Jeff seinem Kommando unterstellt. Yorke behandelt ihn wie alle anderen Soldaten – ohne jedes Zeichen von Liebe oder Zuneigung. Auch Kathleen kommt in das Fort. Sie möchte Jeffs Entlassung aus dem Militärdienst erreichen. Da greifen die Apachen das Fort an. Yorke beauftragt seinen Sohn, Frauen und Kinder in Sicherheit zu bringen. Der Offizier will die Überfälle der Apachen endgültig eindämmen. Aber die Indianer ziehen sich nach ihren Raubzügen immer ins sichere Mexiko zurück. Yorke sieht nur einen Ausweg: In einer gefährlichen Mission überquert er mit seinem Trupp unter Mißachtung der Vorschriften den Grenzfluß Rio Grande …

„Rio Grande“ ist ein ganz großartiger Western, auch wenn er mit „echten“ Cowboys nichts zu tun hat. Trotzdem ist John Waynes Kavallerieoffizier ein ganz klassischer „lonesome cowboy“ im besten Sinne des Wortes. Er ist einsam, ein harter Mann, gnadenlos auch gegen sich selbst.

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Indien

Posted in Hollywood, SZ-Cinemathek with tags on 28. Oktober 2017 by lady8jane
Indien von Paul Harather

Indien von Paul Harather

Heinzi Bösel (Josef Hader), ein kleinbürgerlicher Widerling und Kurt Fellner (Alfred Dorfer), ein vom Yuppie-Zeitgeist gestreifter Streber, reisen als Inspektoren des Gast- und Hotelgewerbes durch die Provinz. Aus der anfänglichen Feindseligkeit entsteht eine Freundschaft, die am Schluß sogar der Intensivstation standhält.

„Indien“ ist ein wirklich sehr sehr österreichischer Film. Und auf der anderen Seite … so gar nicht. Er ist schräg, megaseltsam und ganz sicher nicht für jeden geeignet. Im Prinzip geht es nur um diese beiden Looser-Typen, die sich miteinander unterhalten oder sich (öfter) gegenseitig auf den Sack gehen und sich streiten. Dabei entstehen Szenen, die man lange im Gedächtnis behält, wie die eine in der Indien-Liebhaber Kurt Fellner zu indischer Musik bei Sonnenuntergang mitten in der österreichischen Pampa tanzt.

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