Archive for the Hollywood Category

M – Eine Stadt sucht einen Mörder

Posted in Hollywood, SZ-Cinemathek with tags on 28. April 2019 by lady8jane
M - Eine Stadt sucht einen Mörder von Fritz Lang

M - Eine Stadt sucht einen Mörder von Fritz Lang

Eine Großstadt wird monatelang von einem pathologischen Kindesmörder terrorisiert. Die ganze Stadt spricht von den bestialischen Untaten des Triebverbrechers. Immer größer wird die Nervosität der Polizei, und die Bevölkerung sieht in jedem Verdächtigen den Kindermörder. Doch die Methoden des Verbrechers verletzen jede Ganovenehre, und so nimmt auch die Unterwelt den Kampf gegen die Bestie in Menschengestalt auf. Ein mörderischer Wettlauf beginnt …

„M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ ist tatsächlich einer der ganz großen Filme. Nicht von ungefähr war er also auch schon Bestandteil der „Großen deutschen Film-Klassiker“ von DeAgostini. Und in diesem Zusammenhang habe ich ihn auch schon rezensiert.

Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, außer vielleicht, daß die Aufmachung der SZ bedeutend schicker ist.

In den Wind geschrieben

Posted in Hollywood, SZ-Cinemathek with tags on 28. März 2019 by lady8jane
In den Wind geschrieben von Douglas Sirk

In den Wind geschrieben von Douglas Sirk

Die Hadleys sind eine der reichsten und mächtigsten Familien in Texas. Doch hinter den Kulissen der Öldynastie herrschen Neid, Alkohol und Intrigen. Der neurotische Playboy Kyle (Robert Stack) trinkt exzessiv und sein Frau Lucy (Lauren Bacall) leidet darunter. Kyles bester Freund Mitch (Rock Hudson) versucht wie immer, alles zu regeln. Doch als sich Kyles Schwester (Dorothy Malone) einmischt, nimmt eine Katastrophe ihren Lauf …

„In den Wind geschrieben“ ist eine dieser extrem klassischen Tragödien aus den 1950ern. Das fängt natürlich schon damit an, daß Rock Hudson mitspielt. (Weil, irgendwie spielt er in allen Filmen in den 1950ern, oder?)  Aber auch die schiere Größe des Films ist irgendwie typisch.

Was meine ich mit Größe? Eine gewisse Überzeichnung der Charaktere, der Handlung, des Dramas. Und auch der filmischen Mittel. Die Einstellungen sind bombastisch, die Filmmusik, die großzügige Verwendung von Weichzeichner … Im Prinzip also same old, same old.

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Top Hat

Posted in Hollywood, SZ-Cinemathek with tags on 28. Februar 2019 by lady8jane
Top Hat von Mark Sandrich

Top Hat von Mark Sandrich

Dale Tremont (Ginger Rogers) lernt in einem Londoner Hotel durch Zufall den amerikanischen Tänzer Jerry Travers (Fred Astaire) kennen. Jerry verliebt sich unsterblich in sie und folgt ihr nach Venedig. Ein Mißverständnis führt dazu, daß Dale ihn für den Ehemann ihrer besten Freundin hält …

„Top Hat“ ist einer dieser Filme, die man nicht gesehen haben muß. Es gibt einige wirklich süße Filme mit Ginger Rogers und Fred Astaire. Aber der hier ist einfach nur doof. Klar, die Musiknummern sind super. Der Tanz, absolut astrein. Wenn es eine Revueshow wäre, dann würde ich dafür sogar Geld bezahlen um rein zu gehen.

Aber diese dämliche Rahmenhandlung, echt. Verwechslungskomödien mag ich einfach nicht, weder in Filmen noch in der Operette noch sonst irgendwie. Wie alle immer so albern rummachen, da könnte ich schlicht kotzen.

Manhattan

Posted in Hollywood, SZ-Cinemathek with tags on 28. Januar 2019 by lady8jane
Manhattan von Woody Allen

Manhattan von Woody Allen

Der 42-jährige Isaac Davis (Allen) hat einen Job, den er haßt, eine Freundin (Mariel Hemingway), die er als zu jung empfindet und eine lesbische Exfrau namens Jill (Meryl Streep), die gerade ein Enthüllungsbuch über ihre Ehe schreibt … und die er am liebsten erwürgen würde. Dann aber verliebt er sich Hals über Kopf in Mary (Diane Keaton), die attraktive, intellektuelle neue Flamme seines besten Freundes. Isaac verläßt die blutjunge Tracy, wirbt um Mary, wirft seinen Job hin und beginnt seine Suche nach Romantik und Erfüllung in einer Stadt, in der Sex so intim ist wie ein Handschlag – und der Weg zur wahren Liebe durch eine Drehtür führt.

Ich bin wahrscheinlich der einzige Mensch der Welt, der vorher noch nie einen Film von Woody Allen gesehen hat. „Manhattan“ ist also mein erster Woody Allen Film und ich muß sagen, jetzt wo ich ihn gesehen habe, verstehe ich, wieso alle Leute so einen Wirbeln um ihn machen. Der Streifen ist brillant!

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Die große Illusion

Posted in Hollywood, SZ-Cinemathek with tags on 28. Dezember 2018 by lady8jane
Die große Illusion von Jean Renoir

Die große Illusion von Jean Renoir

1917 in einem deutschen Lager: eine Gruppe von französischen Gefangenen, darunter der Aristokrat Boieldieu, der Arbeiter Maréchal und der jüdische Bänker Rosenthal, bereitet ihre Flucht vor. Im letzten Moment werden sie in eine Festung verlegt, kommandiert von Herrn von Rauffenstein, mit dem sich Boieldieu anfreundet …

„Die große Illusion“ ist einer dieser Filme, die auf angenehme Weise „französisch“ sind. Ja, auch hier wird mehr diskutiert und gesprochen, ja, auch hier menschelt es und ist gefühlig und melancholisch und herzergreifend traurig. Aber dadurch schafft es der Film eine Größe, eine Wärme und einen Ernst zu entwinkeln, die ihn lange in Erinnerung bleiben lassen.

Maréchal ist dabei der menschlichste der Charaktere, der mit dem ich mich am meisten identifizieren konnte. Aber auch die anderen sind angenehm vielschichtig und human gezeichnet, und das wo „Die große Illusion“ doch eigentlich ein Kriegsfilm ist. Auf seine (wie gesagt, sehr „französische“ Weise) zeigt dieser Film auch die Schrecken des Krieges, das inhumane. Denn indem er die Soldaten beider Kriegsparteien in ihrer Menschlichkeit darstellt, ja sie sich sogar annähern und anfreunden läßt, führt er die Absurdität des Krieges deutlich vor Augen.

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Rashomon

Posted in Hollywood, SZ-Cinemathek with tags on 28. November 2018 by lady8jane
Rashomon von Akira Kurosawa

Rashomon von Akira Kurosawa

Im „Wald der Dämonen“ überfällt der Räuber Tajomaru (Toshirô Mifune) einen Samurai und dessen Frau, die er vor den Augen ihres Mannes vergewaltigt. Später wird der Ehemann ermordet aufgefunden. Was geschehen ist, sollen die Zeugen der brutalen Tat klären. Doch jeder macht eine andere Aussage. Eine unheimliche Geschichte, die ein tödliches Verbrechen aus verschiedenen Perspektiven schildert. Hier spiegeln sich menschliche Schwächen und Läuterungen wider und zeigen deutlich, wie fließend die Grenze zwischen Wahrheit und Unwahrheit ist.

Es gibt Filme, die einen einfach nur sprachlos zurücklassen, weil sie so gut sind. „Rashomon“ ist für mich einer dieser Filme und das gleich in mehrfacher Hinsicht.

Zunächst sollte ich aber vielleicht sagen, daß der Film „Rashomon“ mit dem gleichnamigen Buch nur bedingt etwas zu tun hat. Akria Kurosawa hat sich lediglich zwei Geschichten aus der Kurzgeschichtensammlung genommen (eine als Rahmenhandlung, eine als Haupthandlung) und daraus einen ungeheuer dichten und spannenden Film gewoben. Da wünscht man sich, daß noch mehr dieser Geschichten verfilmt werden würden …

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Butch Cassidy und Sundance Kid

Posted in Hollywood, SZ-Cinemathek with tags on 28. Oktober 2018 by lady8jane
Butch Cassidy und Sundance Kid von George Roy Hill

Butch Cassidy und Sundance Kid von George Roy Hill

Die beiden Outlaws Butch Cassidy (Paul Newman) und Sundance Kid (Robert Redford) bereiten mit ihrer Bande einen Überfall auf die Union-Pacific-Bahn vor. Ihr kühner Plan: Gleich zweimal wollen sie den Zug ausrauben. Der erste Coup verläuft glatt, doch als sie das zweite Mal zuschlagen, wartet bereits der Sheriff im Zug auf sie. Nur knapp können sie der Falle entkommen und fliehen. Eine furiose und abenteuerliche Verfolgungsjagd quer durch die USA beginnt.

„Butch Cassidy und Sundance Kid“ ist an jeder Stelle einfach nur toll! Natürlich bin ich voreingenommen, weil ich, wie schon mehrfach erwähnt, Western einfach verdammt gerne mag. Aber dieser Western hier ist in vielerlei Hinsicht etwas Besonderes.

Das beginnt natürlich schon mit dem Duo Paul Newman und Robert Redford, das einfach immer genial ist. Jeder, der schon einmal „Der Clou“ mit den beiden gesehen hat, wird mir da zustimmen. Aber vielleicht hätte man die zwei Schauspieler nicht in diesem wunderbaren Film gesehen, wenn sie vorher nicht diesen Western gespielt und darin begeistert hätten.

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