Archiv der Kategorie: Hollywood

Brokeback Mountain

Brokeback Mountain von Ang Lee
Brokeback Mountain von Ang Lee

Als „Brokeback Mountain“ herausgekommen ist, war der Film in aller Munde. Das liegt natürlich vor allem damit zu tun, daß wir es hier mit einem Western mit schwulen Cowboys zu tun haben:

Oscar-Preisträger Ang Lee entwirft ein zutiefst bewegendes Portrait einer tragischen Liebe.

Wyoming 1963: Der Rancher Ennis del Mar (Heath Ledger) und der Rodeoreiter Jack Twist (Jake Gyllenhaal) werden auf Brokeback Mountain angeheuert, den Sommer über eine Herde Schafe vor Wilderern und Raubtieren zu schützen. In der harten und rauhen Einsamkeit der Berge entwickelt sich zwischen den beiden bald mehr als bloße Kameradschaft – sie verlieben sich ineinander. Doch angesichts der engstirnigen Moralvorstellungen in der konservativen US-Provinz bleiben ihnen nur getrennte Wege. Die Cowboys heiraten, gründen Familien – und kommen doch nicht voneinander los. Nur heimlich können sie über die Jahre bei ihren seltenen Treffen in der Wildnis ihren Gefühlen freien Lauf lassen. Bis Jack einen letzten verzweifelten Versuch unternimmt für ihre Zukunft zu kämpfen …

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Unsere Erde

Unsere Erde von Alastair Fothergill und Mark Linfield
Unsere Erde von Alastair Fothergill und Mark Linfield

„Unsere Erde“ ist ein Film über die Schönheit, Magie und Faszination unseres Planeten. Er nimmt die Zuschauer mit auf eine unvergeßliche und berührende Reise rund um den Globus.

Dank modernster, zum Teil speziell entwickelter Technik können Landschaften und Tiere in freier Wildbahn in sensationeller Qualität und aus einer Perspektive beobachtet werden, die der Mensch mit eigenen Augen größtenteils so nicht sehen könnte.
„Unsere Erde“ von Alastair Fothergill und Mark Linfield ist die bisher aufwendigste und teuerste Naturdokumentation aller Zeiten. Der Film entstand in fünf Jahren Produktionszeit. Über 40 Kamerateams drehten 1.000 Stunden Filmmaterial in 26 Ländern an über 200 Drehorten. Das Ergebnis, der Film „Unsere Erde“, begeisterte Kritiker und über 3,7 Millionen Kinozuschauer gleichermaßen.

BBC-Dokumentationen sind immer genial. Und gerade die Naturdokumentationen sind unglaublich gut. 2006 hat die BBC die Serie „Planet Earth“ produziert, die sich in 11 Episoden mit verschiedenen Lebensräumen unserer Erde beschäftigt. Die Serie allein ist schon sehenswert und ich kann sie nur jedem empfehlen.

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Große Kinomomente der Universum Film

Große Kinomomente der Universal Film
Große Kinomomente der Universal Film

„Große Kinomomente der Universum Film“ ist ein Projekt, das im April 2009 in Zusammenarbeit mit dem KulturSPIEGEL begonnen wurde. Die Reihe besteht aus Unterhaltungs- und Arthausfilmen aus den hauseigenen Labels Universum Film, Senator Film und Autobahn (mittlerweile gibt es das Label nicht mehr, glaube ich).

Die DVDs werden begleitet von einem zwölfseitigem Booklet, das in das Cover der DVDs eingebunden ist (Universum nennt das ein „Mediabook“). Und natürlich sind auch zusätzliche Materialien dabei, denn man ist ja selbst der Rechteinhaber und muß sich nicht wie die SZ auf die reinen Filmdaten beschränken.

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Die SZ-Cinemathek – Mein Fazit

Die SZ-Cinemathek
Die SZ-Cinemathek

Anders als bei der „SZ-Bibliothek“ hat die SZ-Redaktion bei der „SZ-Cinemathek“ gar nicht erst versucht, die 100 besten Filme zusammenzustellen (das wurde ja auch schon oft genug gemacht). Stattdessen hat man die „Lieblingsfilme der SZ-Kinoredaktion“ herausgebracht. Und das ist natürlich ein sehr kluger Kunstgriff, über Geschmack läßt sich ja bekanntermaßen nur bedingt streiten.

Folgerichtig gibt es bei jedem der 100 Filme im DVD-Cover eine ausführliche Besprechung des jeweiligen Redakteurs, in der er darlegt, warum ausgerechnet dieser Film sein Lieblingsfilm ist. Das war oft sehr faszinierend zu lesen, genauso wie das kurze Making of, das immer einige interessante Details zur Filmproduktion verrät.

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Der große Diktator

Der große Diktator von Charles Chaplin
Der große Diktator von Charles Chaplin

Die USA waren noch nicht in den Zweiten Weltkrieg eingetreten, als Chaplin sich bereits mit seiner Comedy-Munition auf den „Führer“ einschoß: In einer Doppelrolle spielt er sowohl den an Hitler angelehnten Adenoid Hynkel als auch einen jüdischen Friseur, der dem irren Tyrannen wie ein Zwilling gleicht. Mit Wortspielen, optischen Gags und Slapstick nimmt Chaplin den Faschismus aufs Korn, stellt aber seinen Attacken auch ergreifende Szenen im von Sturmtruppen terrorisierten Ghetto gegenüber. Zu den unvergeßlichen Momenten zählen Hynkels machttrunkener Tanz mit dem Globus, der Kopfüber-Flug sowie Hynkel und Jack Oakie als Mussolini-Alter-Ego, die beide wie wahnsinnig ihre Friseurstühle höher kurbeln. Der große Diktator vereint großartige Komik mit der Leidenschaft eines hervorragenden Filmemachers.

Ich war schon immer ein großer Fan von Charlie Chaplin, und „Der große Diktator“ ist einer seiner besten Filme. Er ist schreiend komisch und gleichzeitig ungeheuer anrührend. Anders als die Filme, für die Chaplin vor allem bekannt geworden ist, wie zum Beispiel „Der Tramp“, ist dieser hier kein Stummfilm.

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In the Mood for Love

In the Mood for Love von Wong Kar-Wai
In the Mood for Love von Wong Kar-Wai

Hongkong 1962. Der Zeitungsredakteur Chow und seine Frau beziehen zeitgleich mit der wunderschönen Li-zhen und ihrem Mann ein Haus der Shanghai-Community. Während ihre Ehepartner so gut wie nie zu Hause sind, begegnen sich Chow und Li-zhen von nun an fast täglich. Schnell werden sie zu Freunden, aber eines Tages sind die zwei gezwungen, der Realität ins Auge zu sehen: ihre Ehepartner haben eine Affäre miteinander! Aus Rache und Einsamkeit werden Chow und Li-zhen selbst zu Liebenden. Doch aufgrund ihrer Schuldgefühle können sie ihre Liebe nicht genießen. Es entwickelt sich ein gefährliches und verwirrendes Spiel, das zwischen Erotik, Liebe und Sehnsucht schwebt …

„In the Mood for Love“ ist einer der schönsten Filme, die ich jemals gesehen habe. Bei einem so zarten und eleganten Liebesfilm wundert es einen fast schon, daß Wong Kar-Wai ein männlicher Regisseur ist. Ein solch großes Verständnis für Gefühle, das traut man traditionell nur einer Frau zu.

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M – Eine Stadt sucht einen Mörder

M - Eine Stadt sucht einen Mörder von Fritz Lang
M – Eine Stadt sucht einen Mörder von Fritz Lang

Eine Großstadt wird monatelang von einem pathologischen Kindesmörder terrorisiert. Die ganze Stadt spricht von den bestialischen Untaten des Triebverbrechers. Immer größer wird die Nervosität der Polizei, und die Bevölkerung sieht in jedem Verdächtigen den Kindermörder. Doch die Methoden des Verbrechers verletzen jede Ganovenehre, und so nimmt auch die Unterwelt den Kampf gegen die Bestie in Menschengestalt auf. Ein mörderischer Wettlauf beginnt …

„M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ ist tatsächlich einer der ganz großen Filme. Nicht von ungefähr war er also auch schon Bestandteil der „Großen deutschen Film-Klassiker“ von DeAgostini. Und in diesem Zusammenhang habe ich ihn auch schon rezensiert.

Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, außer vielleicht, daß die Aufmachung der SZ bedeutend schicker ist.