Archiv der Kategorie: Weltbild Darkover-Zyklus

Das Zauberschwert

Das Zauberschwert von Marion Zimmer Bradley
Das Zauberschwert von Marion Zimmer Bradley

In der Geschichte des Planeten Darkover spielen Zauberschwerter eine nicht unwesentliche Rolle. Keine zweite Klinge ist wie die des alten Haudegens Dom Esteban, deren besondere Fähigkeiten dem Besitzer des Schwertes durch den Matrix-Stein des Heftes übertragen werden. Doch Dom Esteban konnte zuletzt die Klinge nicht mehr führen. Da kommt diesem Schwert plötzlich eine besondere Bedeutung zu, als der Terraner Andrew Carr, gänzlich auf sich gestellt, den harten Realitäten von Darkover ins Auge blicken muß. Die Zauberklinge und ein blutjunges Mädchen, das ihm als Phantombild erscheint, werden sein weiteres Leben entscheidend prägen.

Auch „Das Zauberschwert“ paßt nicht in die chronologische Reihenfolge der Bücher, aber wenigstens spielt es nach „An den Feuern von Hastur“. Ich vermute, daß es zeitlich irgendwo zwischen „Die zerbrochene Kette“ und „Gildenhaus Thendara“ einzuordnen ist, denn Magdalen Lorne trifft Andrew Carr nach den Ereignissen in „Der verbotene Turm“, das auf dieses Buch hier folgt. Vermutlich hat man bei Weltbild geglaubt, die Leser wären zu blöd, um die verschiedenen Handlungsstränge „gemischt“ zu lesen.

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An den Feuern von Hastur

An den Feuern von Hastur von Marion Zimmer Bradley und Mercedes Lackey
An den Feuern von Hastur von Marion Zimmer Bradley und Mercedes Lackey

„An den Feuern von Hastur“ straft das Konzept, das Weltbild für diese Reihe aufgestellt hat, Lügen. Und das schon mit dem 9. Band. Warum? Ganz einfach:

Ein Raumschiff der Erde nähert sich Darkover. Bald werden die drei Frauen und drei Männer der Besatzung auf die Bewohner des Planeten der blutroten Sonne treffen und sich mysteriösen Lebens- und Machtstrukturen gegenübersehen. Im Mittelpunkt der Ereignisse steht Leonie, eine schöne und intelligente Frau aus der Hastur-Familie, die auch über ein besonders starkes Laran verfügt, jene geheimnisvolle Kraft, die nur wenigen Auserwählten gegeben ist. Sie ahnt, daß Darkover Gefahr droht …

Allein aus dem Klappentext wird schon klar, daß wir es hier mit dem ersten Kontakt zwischen Terranern und Darkovanern zu tun haben. Hier wird also Darkover von den Terranern quasi wiederentdeckt. Darüber hinaus hat man es bei den Protagonisten Elizabeth Mackintosh und David Lorne ganz eindeutig mit den Eltern von Magdalen Lorne zu tun, der Protagonistin von „Die zerbrochene Kette“, „Gildenhaus Thendara“ und „Die Schwarze Schwesternschaft“, die genau vor „An den Feuern von Hastur“ herausgebracht wurden. Was also ist aus „in chronologischer Reihenfolge der darkovanischen Geschichte“ geworden?

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Die Schwarze Schwesternschaft

Die Schwarze Schwesternschaft von Marion Zimmer Bradley
Die Schwarze Schwestern- schaft von Marion Zimmer Bradley

Magdalen Loren, ehemalige terranische Agentin, hat sich mittlerweile in das Gildenhaus Thendara eingelebt und sich mit dessen Bräuchen identifiziert. Da erhält sie die Botschaft vom terranischen Nachrichtendienst, daß ihre Kollegin Alexandra Anders auf unerforschtem Gebiet abgestürzt ist. Mit Hilfe ihres Matrix-Steines nimmt Magdalen Kontakt mit der Verschollenen auf und findet Merkwürdiges heraus. Kurz vor ihrem Absturz hatte Alexandra die Vision von schwarz gekleideten Frauen in einer verborgenen Stadt. Sowohl Magdalen als auch Alexandra machen sich unabhängig voneinander auf den Weg, die geheimnisvolle Stadt zu finden. Eine abenteuerliche Reise beginnt, die einigen Weggefährtinnen das Leben kosten wird. Immer wieder versucht eine geheimnisvolle Gegnerin mit magischer Macht, den Erfolg der Expedition zu verhindern.

„Die Schwarze Schwesternschaft“ war immer eines der Bücher, das für mich ein wenig aus der Darkover-Reihe herausgefallen ist. Nominell bildet es mit „Die zerbrochene Kette“ und „Gildenhaus Thendara“ eine Trilogie. Und tatsächlich bringt es die Geschichte um Magdalen Lorne zu einem Abschluß.

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Gildenhaus Thendara

Gildenhaus Thendara von Marion Zimmer Bradley
Gildenhaus Thendara von Marion Zimmer Bradley

„Gildenhaus Thendara“ ist die direkte Fortsetzung von „Die zerbrochene Kette“ und deshalb begegnen wir darin auch wieder allen Charakteren, die wir im ersten Band lieb gewonnen haben:

Da die Frauen auf Darkover in einer von Männern dominierten Welt nur wenige Rechte besitzen, nimmt eine Gruppe von Frauen beherzt ihr Schicksal in die Hand. Sie schwören einen Eid darauf, sich nie mehr in die Abhängigkeit eines Mannes zu begeben, und bezeichnen sich als „Entsagende“. Heimat und Zentrum ihrer Aktivitäten sind die Gildenhäuser, die nicht nur Begegnungsstätten und Quartiere für reisende Frauen sind, sondern auch Hort uralter Geheimnisse. Hier treffen sich Magdalen, eine ehemalige terranische Agentin, und Camilla, deren Vergangenheit im Dunkeln liegt.

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Die zerbrochene Kette

Die zerbrochene Kette von Marion Zimmer Bradley
Die zerbrochene Kette von Marion Zimmer Bradley

Neben dem Kurzgeschichtenband „Freie Amazonen von Darkover“ ist „Die zerbrochene Kette“, glaube ich, das erste Buch aus dem Darkover-Zyklus, das ich gelesen habe. Insofern habe ich mich darauf gefreut, es wieder einmal zu lesen. Darum geht es:

„Ich schwöre, daß ich von diesem Tag an nie mehr den Namen eines Mannes führen will, sei er Vater, Vormund, Liebhaber oder Gatte …“ Dies ist mir eom Teil des Eids der freien Amazonen von Darkover, die der Männerwelt trotzen und völlige Gleichberechtigung fordern. Mit mehreren mutigen Frauen begeben sich die freien Amazonen Kindra und Lady Rohana Ardais auf eine gefahrvolle Reise in die Trockenstädte. Dotz regieren Männer nach ihren Gesetzen und legen Frauen in goldene Ketten. Das Ziel der beherzten Frauen ist, eine entführte Freundin und deren kleine Tochter aus der Gefangenschaft zu befreien.

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Die Erben von Hammerfell

Die Erben von Hammerfell von Marion Zimmer Bradley
Die Erben von Hammerfell von Marion Zimmer Bradley

Gekränkter Stolz und unversöhnliche Feindschaft bestimmen seit Jahrhunderten das Verhältnis zwischen den beiden Herzogtümern Hammerfell und Storn. Doch nun scheint es, als habe Storn den Kampf endgültig gewonnen. Rascard, der letzte Herzog von Hammerfell, ist bei der erfolglosen Verteidigung seines Herrschaftssitzes gefallen. Dennoch ist Storns Triumph nicht vollständig, denn in letzter Sekunde konnte Rascards junger Frau sich und ihre Zwillingssöhne aus der brennenden Burg retten. Und eines Tages wird es wiederum zu einem Kampf um Hammerfell kommen …

„Die Erben von Hammerfell“ ist wieder so ein Buch aus der Darkover-Reihe, das auch in jeder anderen Fantasy-Reihe hätte erscheinen können. Klar, die Charaktere haben „Laran“ und Erminie Hammerfell (die Mutter der Zwillinge) arbeitet als Technikerin in einem der Türme, aber das ist hier auch nur eine Entschuldigung, um sie wie eine Zauberin/Magierin aus jedem anderen Fantasy-Roman handeln zu lassen.

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Die Zeit der Hundert Königreiche

Die Zeit der Hundert Königreiche von Marion Zimmer Bradley
Die Zeit der Hundert Königreiche von Marion Zimmer Bradley

Die Territorien des Planeten Darkover sind in viele Fürstentümer und Stadtstaaten zerfallen. Persönliches Besitzstreben und Machtanspruch verhindern eine Einigung der Domänen. Der Knabe Bard di Asturien wächst als Pflegesohn an einem der Höfe gemeinsam mit den Söhnen und Töchtern des Königs heran. Zum Heerführer des Reiches aufgestiegen, verlobt er sich mit der Tochter Carlina und muß eine Probezeit bis zum Vollzug der Ehe bestehen. Ein plötzlich entfachter Streit mündet in einen erbitterten Kampf. Ein Bruder wird verkrüppelt, der andere getötet. Bard wird für vogelfrei erklärt und muß fliehen. Um im Kampf gegen das Königshaus zu bestehen, nutzt er dunkle Magie, die sein Verhängnis wird …

„Die Zeit der Hundert Königreiche“ ist so ein Buch, wo ich mich echt frage, was sich die Autorin dabei gedacht hat. Wie kann man einen Charakter, noch dazu den Hauptprotagonisten des Buches, so unsympathisch und dämlich gestalten? Ich verstehe die Intention dahinter, aber die Ausführung ist wirklich furchtbar.

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