Archiv der Kategorie: Weltbild Darkover-Zyklus

Die Schwarze Schwesternschaft

Die Schwarze Schwesternschaft von Marion Zimmer Bradley
Die Schwarze Schwestern- schaft von Marion Zimmer Bradley

Magdalen Loren, ehemalige terranische Agentin, hat sich mittlerweile in das Gildenhaus Thendara eingelebt und sich mit dessen Bräuchen identifiziert. Da erhält sie die Botschaft vom terranischen Nachrichtendienst, daß ihre Kollegin Alexandra Anders auf unerforschtem Gebiet abgestürzt ist. Mit Hilfe ihres Matrix-Steines nimmt Magdalen Kontakt mit der Verschollenen auf und findet Merkwürdiges heraus. Kurz vor ihrem Absturz hatte Alexandra die Vision von schwarz gekleideten Frauen in einer verborgenen Stadt. Sowohl Magdalen als auch Alexandra machen sich unabhängig voneinander auf den Weg, die geheimnisvolle Stadt zu finden. Eine abenteuerliche Reise beginnt, die einigen Weggefährtinnen das Leben kosten wird. Immer wieder versucht eine geheimnisvolle Gegnerin mit magischer Macht, den Erfolg der Expedition zu verhindern.

„Die Schwarze Schwesternschaft“ war immer eines der Bücher, das für mich ein wenig aus der Darkover-Reihe herausgefallen ist. Nominell bildet es mit „Die zerbrochene Kette“ und „Gildenhaus Thendara“ eine Trilogie. Und tatsächlich bringt es die Geschichte um Magdalen Lorne zu einem Abschluß.

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Gildenhaus Thendara

Gildenhaus Thendara von Marion Zimmer Bradley
Gildenhaus Thendara von Marion Zimmer Bradley

„Gildenhaus Thendara“ ist die direkte Fortsetzung von „Die zerbrochene Kette“ und deshalb begegnen wir darin auch wieder allen Charakteren, die wir im ersten Band lieb gewonnen haben:

Da die Frauen auf Darkover in einer von Männern dominierten Welt nur wenige Rechte besitzen, nimmt eine Gruppe von Frauen beherzt ihr Schicksal in die Hand. Sie schwören einen Eid darauf, sich nie mehr in die Abhängigkeit eines Mannes zu begeben, und bezeichnen sich als „Entsagende“. Heimat und Zentrum ihrer Aktivitäten sind die Gildenhäuser, die nicht nur Begegnungsstätten und Quartiere für reisende Frauen sind, sondern auch Hort uralter Geheimnisse. Hier treffen sich Magdalen, eine ehemalige terranische Agentin, und Camilla, deren Vergangenheit im Dunkeln liegt.

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Die zerbrochene Kette

Die zerbrochene Kette von Marion Zimmer Bradley
Die zerbrochene Kette von Marion Zimmer Bradley

Neben dem Kurzgeschichtenband „Freie Amazonen von Darkover“ ist „Die zerbrochene Kette“, glaube ich, das erste Buch aus dem Darkover-Zyklus, das ich gelesen habe. Insofern habe ich mich darauf gefreut, es wieder einmal zu lesen. Darum geht es:

„Ich schwöre, daß ich von diesem Tag an nie mehr den Namen eines Mannes führen will, sei er Vater, Vormund, Liebhaber oder Gatte …“ Dies ist mir eom Teil des Eids der freien Amazonen von Darkover, die der Männerwelt trotzen und völlige Gleichberechtigung fordern. Mit mehreren mutigen Frauen begeben sich die freien Amazonen Kindra und Lady Rohana Ardais auf eine gefahrvolle Reise in die Trockenstädte. Dotz regieren Männer nach ihren Gesetzen und legen Frauen in goldene Ketten. Das Ziel der beherzten Frauen ist, eine entführte Freundin und deren kleine Tochter aus der Gefangenschaft zu befreien.

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Die Erben von Hammerfell

Die Erben von Hammerfell von Marion Zimmer Bradley
Die Erben von Hammerfell von Marion Zimmer Bradley

Gekränkter Stolz und unversöhnliche Feindschaft bestimmen seit Jahrhunderten das Verhältnis zwischen den beiden Herzogtümern Hammerfell und Storn. Doch nun scheint es, als habe Storn den Kampf endgültig gewonnen. Rascard, der letzte Herzog von Hammerfell, ist bei der erfolglosen Verteidigung seines Herrschaftssitzes gefallen. Dennoch ist Storns Triumph nicht vollständig, denn in letzter Sekunde konnte Rascards junger Frau sich und ihre Zwillingssöhne aus der brennenden Burg retten. Und eines Tages wird es wiederum zu einem Kampf um Hammerfell kommen …

„Die Erben von Hammerfell“ ist wieder so ein Buch aus der Darkover-Reihe, das auch in jeder anderen Fantasy-Reihe hätte erscheinen können. Klar, die Charaktere haben „Laran“ und Erminie Hammerfell (die Mutter der Zwillinge) arbeitet als Technikerin in einem der Türme, aber das ist hier auch nur eine Entschuldigung, um sie wie eine Zauberin/Magierin aus jedem anderen Fantasy-Roman handeln zu lassen.

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Die Zeit der Hundert Königreiche

Die Zeit der Hundert Königreiche von Marion Zimmer Bradley
Die Zeit der Hundert Königreiche von Marion Zimmer Bradley

Die Territorien des Planeten Darkover sind in viele Fürstentümer und Stadtstaaten zerfallen. Persönliches Besitzstreben und Machtanspruch verhindern eine Einigung der Domänen. Der Knabe Bard di Asturien wächst als Pflegesohn an einem der Höfe gemeinsam mit den Söhnen und Töchtern des Königs heran. Zum Heerführer des Reiches aufgestiegen, verlobt er sich mit der Tochter Carlina und muß eine Probezeit bis zum Vollzug der Ehe bestehen. Ein plötzlich entfachter Streit mündet in einen erbitterten Kampf. Ein Bruder wird verkrüppelt, der andere getötet. Bard wird für vogelfrei erklärt und muß fliehen. Um im Kampf gegen das Königshaus zu bestehen, nutzt er dunkle Magie, die sein Verhängnis wird …

„Die Zeit der Hundert Königreiche“ ist so ein Buch, wo ich mich echt frage, was sich die Autorin dabei gedacht hat. Wie kann man einen Charakter, noch dazu den Hauptprotagonisten des Buches, so unsympathisch und dämlich gestalten? Ich verstehe die Intention dahinter, aber die Ausführung ist wirklich furchtbar.

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Herrin der Falken

Herrin der Falken von Marion Zimmer Bradley
Herrin der Falken von Marion Zimmer Bradley

Ha, ich wußte doch, daß ich die Handlung von „Zandrus Schmiede“ schon einmal gelesen habe! Hier nämlich, in „Herrin der Falken“. Denn das was im Klappentext steht ist nur der Anfang beziehungsweise nur ein Viertel der Geschichte:

Das Mädchen Romilly ist die Herrin der Falken. Sie besitzt die Gabe, mit Tieren kommunizieren zu können. Doch als Frau bleibt ihr in dem strengen Herrschaftssystem auf Darkover die Anwendung dieser Gabe verwehrt. Sie flieht und findet Aufnahme im Gildehaus der Freien Amazonen, wo sie zu einer selbstbewußten Kämpferin heranwächst.

Tatsächlich zieht Romilly, bevor sie bei den Freien Amazonen (die zu dem Zeitpunkt noch die Schwesternschaft des Schwertes und damit eine reine Söldnerinnenvereinigung sind) landet, verkleidet als Junge  mit dem verkleideten König und seinem Friedensmann Orain durch die Berge. Letzterer spielt dabei eine viel größere Rolle als in „Zandrus Schmiede“, stattdessen kommt Varzil der Gute in dem Buch überhaupt nicht vor. Die ganze Handlung wurde also in dem späteren Roman ziemlich umgeschrieben.

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Die Flamme von Hali

Die Flamme von Hali von Marion Zimmer Bradley und Deborah J. Ross
Die Flamme von Hali von Marion Zimmer Bradley und Deborah J. Ross

Marion Zimmer Bradleys Vermächtnis ist eine wunderbare Romantriologie, die zu den Anfängen Darkovers zurückkehrt. Teil 3 der Triologie läßt noch einmal „Das Zeitalter des Chaos“ und die „Zeit der Hundert Königreiche“ aufleben. Die langjährige Freundin und Darkover-Weggefährtin Deborah J. Ross, bekannt auch unter dem Ehenamen Deborah Wheeler, hat Marion Zimmer Bradleys Vermächtnis vollendet.

König Carolin Hastur und sein Freund Varzil setzen alles daran, die Herrscherhäuser von Darkover zu einem Verzicht auf magische Waffen zu bewegen. Dabei ahnen sie nicht, daß ihr ärgster Feind dagegen intrigiert: Eduin Deslucido will die Hasturs vernichten, getrieben von einem Rachezauber seines toten Vaters. Sogar ein Attentat auf die Festung ist geplant, in der sich Varzils Schwester befindet – Eduins frühere Geliebte, für die er immer noch starke Gefühle empfindet.

„Die Flamme von Hali“ ist also jetzt das Ende der Trilogie, die Deborah J. Ross geschrieben hat. Und ich bin echt froh, daß die Romane vorbei sind.

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