Archiv der Kategorie: Bibliothek Suhrkamp

Die folgende Geschichte

Die folgende Geschichte von Cees Nooteboom
Die folgende Geschichte von Cees Nooteboom

Schon von Cees Nootebooms „Allerseelen“ war ich begeistert. „Die folgende Geschichte“ ist noch besser, geradezu atemberaubend!

Wie immer ist Nootebooms Sprache ganz wunderbar, man kann dieses Buch an jeder beliebigen Stelle aufschlagen und Sätze von purer Schönheit lesen. Egal, ob er Menschen beschreibt oder Situationen, ob er Schauplätze, Teile einer Stadt schildert, Erinnerungsfetzen heraufbeschwört oder über Literatur nachdenkt, immer geschieht das in einer ungeheuer poetischen und dabei so kargen, fast knappen Sprache. Einfach grandios!

Die Geschichte, die er uns dabei erzählt, ist mehr als mysteriös und jedesmal, wenn wir denken, wir haben begriffen, was da geschildert wird, passiert wieder etwas, das alles umwirft. Ein Mann wacht eines Morgens in einem Hotelzimmer in Lissabon auf, obwohl er sich genau daran erinnert, am Abend davor in seiner Wohnung in Amsterdam ins Bett gegangen zu sein. Wir erfahren nach und nach, daß er schon älter ist und nicht gerade hübsch, ein ehemaliger Lateinlehrer, der mittlerweile Reiseführer verfaßt. In seiner aktiven Lehrzeit hatte er ein Verhältnis mit einer Biologielehrerin, deren Mann seinerseits ein Verhältnis mit einer Schülerin hatte. Wie alle diese Geschichten, geht auch dieses Mehrecksverhältnis schlecht aus, sogar fatal, denn die Schülerin stirbt bei einem Unfall. In Lissabon erinnert er sich an einige Tage, die er mit seiner Geliebten hier verbracht hat, besucht noch einmal die Stätten, die er auch mit ihr besucht hat, und besteigt schließlich ein Schiff, das ihn zusammen mit einigen Mitreisenden nach Südamerika bringt.

Die folgende Geschichte weiterlesen

Lügen in Zeiten des Krieges

Lügen in Zeiten des Krieges von Louis Begley
Lügen in Zeiten des Krieges von Louis Begley

Louis Begley erzählt die Geschichte von der Hölle der Todesangst und dem Überleben in ihr: Der Knabe Maciek aus T. in Polen, Sohn eines angesehenen jüdischen Arztes, erfährt, wie sich seine anfangs so wohl behütete, idyllische Kindheitswelt verfinstert bis ins Nachtschwarze mörderischer Ausweglosigkeit. Doch zuerst scheint alles im Lot, Maciek genießt seine Kindheit mit dem imposanten Großvater, der weichen Großmutter, der schönen Tante Tanja und dem sorgsamen Vater. Und seine Furcht vor dem Riesen in der Nacht wird beruhigt von Zosia, dem polnischen Kindermädchen. Doch mit dem „Anschluß“ Österreichs setzen Nervosität, Unruhe und Angst ein, der Kriegsausbruch im September 1939 verändert dieses Leben total. Die Deutschen kommen, Maciek und seine Familie müssen wie alle Juden ihr Haus verlassen. Was folgt, sind täglich Demütigung, Elend, Razzien, Todesfurcht und Tod, aber auch Knabenspiele, erwachende Pubertät. Tante Tanja befreundet sich mit dem Deutschen Reinhard, er hilft Macieks Familie mit falschen Papieren. Als die Deportation unmittelbar bevorsteht, warnt Reinhard die Familie und versteckt Tanja und Maciek in einer Wohnung in Lwów. Doch Gefahr und Verderben nehmen zu, Reinhard und die Großmutter werden von der Gestapo in T. entdeckt, er erschießt sich und die alte Frau und gewinnt Zeit für Tanja und Maciek durch diese Tat. Mit neuen Not- und Rettungslügen taumeln Tanja und Maciek, unter dem steigenden Druck, endgültig entdeckt zu werden, weiter durch das Inferno des Krieges …

„Lügen in Zeiten des Krieges“ ist ein verstörendes Dokument des Überlebens. Es beginnt langsam, fast langweilig, harmlos. Doch nach und nach steigert sich die Erzählung, verdichtet sich bis zu den beklemmend geschilderten letzten Kriegstagen.

Lügen in Zeiten des Krieges weiterlesen

Der Liebhaber

Der Liebhaber von Marguerite Duras
Der Liebhaber von Marguerite Duras

Alt ist sie geworden, die französische Schriftstellerin. Zu viel Alkohol hat ihr Gesicht ruiniert. Dabei war sie früher einmal so wunderschön, so verführerisch. Wie war das damals gewesen, vor vielen Jahren, die exotische Affäre mit dem Asiaten? Sie träumt sich zurück nach Indochina, an die Ufer des Mekongs. Noch einmal erwacht alles vor ihrem inneren Auge: wie sie sich, damals noch beinahe ein Kind, bei der Überquerung des Flusses in einen fast doppelt so alten, reichen Chinesen verliebt. Wie er sie bald jeden Tag in seiner Limousine von ihrer Mädchenschule in Saigon abholt und jeden Tag auf ihr Verlangen hin tiefer in die Geheimnisse der Liebe und der Sexualität einweiht. Eine wilde, unbezähmbare, doch gesellschaftlich unmögliche amour fou entbrennt zwischen den beiden. Der Chinese verliebt sich in sie, doch sie will als Prostituierte behandelt werden, und ihre Familie, die das Geld dringend benötigt, schweigt. Erst auf der langen Rückfahrt nach Frankreich wird der jungen Frau bewußt, daß sie einen schweren Fehler begangen hat.

Duras‘ autobiographisch inspirierter Roman über ihre Jugend wurde 1984 ein Bestseller. Sie selbst bezeichnete das mit dem angesehenen „Prix Goncourt“ ausgezeichnete Werk als „das leichteste Buch, das ich jemals geschrieben habe“.

Wieder einmal ein Klappentext, der wirklich und absolut unmöglich ist! „Der Liebhaber“ ist vieles, aber ganz sicher keine geradelinige Geschichte. Und auch die Entscheidung, als Prostituierte behandelt zu werden, fällt nicht so bewußt, wie das hier dargestellt wird, noch trifft das Mädchen die Entscheidung nach Frankreich zurückzugehen. Aber vor allem und auf keinen Fall geht es in diesem Roman um Reue.

Der Liebhaber weiterlesen

Unterm Rad

Unterm Rad von Hermann Hesse
Unterm Rad von Hermann Hesse

Hans Giebenrath ist ein guter Schüler und ein sensibler Junge. Sein ehrgeiziger Vater sorgt dafür, daß er von den Lehrern und Honoratioren seiner Kleinstadt in Süddeutschland als einziger Kandidat für das traditionelle württembergische „Landesexamen“ ausgewählt wird. Getrieben vom väterlichen Ehrgeiz vertieft sich Hans ganz in die Vorbereitungen; Zeit, seine Kindheit auszuleben, hat er kaum noch. Am Ende ist er dem körperlichen Zusammenbruch nahe, doch sein Eifer macht sich bezahlt: Nach der Prüfung stehen ihm die Türen für ein kostenloses Theologiestudium in der Klosterschule Maulbronn offen. Dort begegnet der Musterschüler Hans dem anarchischen Hermann Heilner, einem Rebell und selbsternannten Dichter. Die Begegnung wird Hans für immer verändern.

„Unterm Rad“ (1906) ist ein intime, einfühlsame Geschichte vom Erwachsenwerden. In ihr verarbeitet Hesse seine eigenen Erfahrungen als Schüler und Heranwachsender und veranschaulicht auf eindringliche Weise den Konflikt zwischen schulischer Ordnungsliebe und individuellem Freiheitsdrang.

So sehr mir die späteren Sachen von Hermann Hesse gefallen („Siddhartha“ zum Beispiel), so wenig kann ich mit seinen frühen Werken anfangen. Es ist nicht so, daß sie schlecht geschrieben wären, aber sie sind so furchtbar pubertär und gleichzeitig so altmodisch elegisch.

Unterm Rad weiterlesen

Bronsteins Kinder

Bronsteins Kinder von Jurek Becker
Bronsteins Kinder von Jurek Becker

Hans Bronstein ist achtzehn Jahre alt und will vom Schicksal seines Vaters, eines Juden und ehemaligen KZ-Häftlings, nichts wissen. Doch dann entdeckt er, daß dieser im Waldhaus der Familie einen einstigen KZ-Aufseher gefangen hält, um ihn zu foltern und zum Geständnis seiner Untaten zu zwingen. Jetzt kann Hans seine Augen vor dem Trauma des Vaters nicht mehr verschließen. Der Sohn fragt sich, ob „einer, der mit dreißig geschlagen wird, mit sechzig zurückschlagen“ darf. Es kommt zu einer heftigen Auseinandersetzung um Schuld und Sühne, um Vergebung und Selbstjustiz. Hans kann das Verhalten seines Vaters nicht billigen und entschließt sich, den Gefangenen freizulassen. Doch als er in der Waldhütte ankommt, wartet eine schreckliche Überraschung auf ihn.

Ich weiß nicht so recht, was ich von „Bronsteins Kinder“ halten soll. Das Thema könnte sicher spannend sein und die moralischen Fragen, die hier aufgeworfen werden sind mehr als interessant: Darf man sich selbst zum Richter über einen früheren Peiniger machen? Ist eine Justiz akzeptabel, die nach ideologischen Maßstäben urteilt?

Bronsteins Kinder weiterlesen

Das Bildnis des Dorian Gray

Das Bildnis des Dorian Gray von Oscar Wilde
Das Bildnis des Dorian Gray von Oscar Wilde

Es ist der Traum eines jeden Menschen, nicht altern zu müssen. Für den jungen, aufstrebenden Dorian Gray geht dieser Traum auf mysteriöse Weise in Erfüllung. Nachdem der Maler Basil Hallward ihn für einen Freund portraitiert hat, geschieht das Unglaubliche: Während das Gesicht auf dem Bild von Tag zu Tag älter wird, scheint Dorian ewig jung zu bleiben. Jahr um Jahr geht ins Land, doch sein Gesicht ist immer noch das eines wunderschönen Jünglings. Sein blendendes Aussehen verschafft ihm Erfolg bei Frauen und Männern, die allesamt fasziniert sind von seiner unvergänglichen jugendlichen Schönheit. Er verkehrt in den besten Gesellschaftskreisen, verbringt Stunden vor dem Spiegel, um sich herauszuputzen, und führt das mondäne Leben eines Dandys.

Doch Dorian hat auch etwas Beunruhigendes. Je länger der Spuk dauert, desto verwunderter fragen sich die Leute, was es mit seiner unvergänglichen Jugend auf sich hat. Der Maler Hallward sucht nach seinem Portrait von einst, und Dorians Geheimnis droht entdeckt zu werden. Doch das kann Dorian nicht zulassen. Was als Traum ewiger Schönheit begonnen hat, wird zum Alptraum …

„Das Bildnis des Dorian Gray“ ist eines meiner Lieblingsbücher. Es ist definitiv die beste Prosa, die Oscar Wilde geschrieben hat (und ich bin ein großer Fan von Wilde).

Das Bildnis des Dorian Gray weiterlesen

Eine Liebe Swanns

Eine Liebe Swanns von Marcel Proust
Eine Liebe Swanns von Marcel Proust

Swann ist hoffnungslos verliebt. Seit er festgestellt hat, daß die schöne Odette einer Figur in einem Gemälde Botticellis gleicht, kann er seine Augen nicht mehr von ihr abwenden. Seine Aufmerksamkeit schmeichelt ihr zunächst, und sie führt ihn in den Salon der Verdurins ein. Doch nach und nach verliert sie das Interesse an Swann – der ihr nur um so bedingungsloser verfällt. Als er eines Tages mit ihrer Untreue konfrontiert wird und feststellen muß, daß Odette eigentlich eine Dame aus der Halbwelt von zweifelhaftem Ruf ist, scheint er aus einem bösen Traum zu erwachen und erkennt mit einem Mal, daß er Jahre seines Lebens mit der Liebe zu einer Frau verbracht hat, die es nicht wert war, so vergöttert zu werden.

„Eine Liebe Swanns“ (1913) ist eine psychologische Studie, die Proust Meisterschaft verrät, feinste Nuancen des Seelenlebens in Worte zu fassen und intimste Gefühlsregungen literarisch erfahrbar zu machen. Vor den Augen des Lesers entsteht ein Kaleidoskop der Emotionen zwischen erwachender Liebe, brennender Leidenschaft und verzehrender Eifersucht. Zugleich portrait Proust satirisch das großbürgerliche und adlige Gesellschaftsleben in einer untergangenen Welt: dem Fin de siècle.

Ich hatte vorher noch nie etwas von Marcel Proust gelesen, aber natürlich schon viel von ihm gehört. Nachdem ich jetzt mit „Eine Liebe Swanns“ zumindest einen seiner Romane kennengelernt habe, muß ich sagen, Proust ist gar nicht so schwer zu lesen wie alle immer tun. Gut, er ist kein großer Freund von Absätzen und seine Sätze oder besser Satzkonstrukte sind sehr lang. Aber wenn man einmal „Die Akazie“ gelesen hat, dann ist Proust noch vergleichsweise harmlos. Seine Sätze sind zumindest grammatikalisch richtig und ordentlich durch Interprunktion gegliedert.

Eine Liebe Swanns weiterlesen

Fräulein Christine

Fräulein Christine von Mircea Eliade
Fräulein Christine von Mircea Eliade

„Fräulein Christine“ ist 1935 erschienen und damit fast noch unter die Klassiker der Vampirliteratur zu zählen. Die Geschichte kommt daher auch ohne nennenswerte Schockeffekte aus. Trotzdem schafft es Mircea Eliade, von Beginn an eine unheimliche und bedrohliche Stimmung zu erzeugen.

Der Maler Egor und Professor Nazarie, ein Archäologe, sind auf dem Gut der Familie Moscu zu Gast. Schon bald werden die beiden in die Geheimnisse hineingezogen, die Frau Moscu und ihre beiden Töchter umgeben. Immer dabei durch Erzählungen präsent: Frau Moscus früh verstorbene Schwester, Fräulein Christine. Doch schon bald erscheint das Fräulein den beiden auch in körperlicher Form. Und vor allem an dem hübschen Egor scheint sie Gefallen gefunden zu haben.

Fräulein Christine weiterlesen

Das Treibhaus

Das Treibhaus von Wolfgang Koeppen
Das Treibhaus von Wolfgang Koeppen

Im Bonn der Fünfzigerjahre beherrscht Untertanentum und wiedererstarkender Nationalismus das politische Klima. Verzweifelt kämpft der sozialdemokratische Abgeordnete Keetenheuve gegen die Wiederaufrüstung und die Militarisierung der westdeutschen Gesellschaft. Er, der aus dem Londoner Exil das Naziregime bekämpft hat, muß feststellen, daß sich in Deutschland viel zu wenig verändert: Die alten Eliten greifen wieder nach der Macht, die Mitläufer von einst sind längst still und heimlich wieder integriert. Die Opposition ist gelähmt, und „der Kanzler“ regiert mit seinem autoritären Stil beinahe nach Belieben. Selbst in der eigenen Partei gilt Keetenheuve als schwarzes Schaf, weil er sich nicht dem Fraktionszwang unterordnen will und ein Recht auf seine eigene Meinung beansprucht. Manchmal hat er das Gefühl, daß er dort als ehemaliger Emigrant lediglich eine Alibifunktion erfüllt. Doch nicht allein im politischen Treibhaus Bonn fällt es ihm schwer sich zurechtzufinden. Auch sein Privatleben wird auf eine harte Probe gestellt.

Koeppens Roman „Das Treibhaus“ (1953) ist ein einfühlsames Stimmungsbild der jungen Bundesrepublik. Wegen der Nähe mancher Protagonisten zu Figuren der Zeitgeschichte – der „Kanzler“ gleicht Konrad Adenauer, der Oppositionspolitiker Knurrewahn ähnelt Kurt Schumacher – wurde er oft als Schlüsselroman verstanden. Doch ist er mehr als nur ein Kommentar zur politischen Zeitgeschichte: eine faszinierende literarische Erforschung der bundesrepublikanischen Seenlandschaft der Nachkriegsjahre.

Ja, man kann ihn gut verstehen, diesen Abgeordneten Keetenheuve in „Das Treibhaus“. So wünscht man sich eigentlich seine Politiker: moralisch berührt, Dinge hinterfragend, engagiert und menschlich. Und genauso stellt man es sich vor, daß eben diese Leute an der (Partei-)Politik scheitern.

Das Treibhaus weiterlesen

Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge

Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge von Rainer Maria Rilke
Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge von Rainer Maria Rilke

„Ich glaube, ich müßte anfangen, etwas zu arbeiten, jetzt, da ich sehen lerne. Ich bin achtundzwanzig, und es ist so gut wie nichts geschehen“, schreibt Malte Laurids Brigge in sein Tagebuch. Das bleibt nicht lange so. Der letzte Sproß eines aussterbenden dänischen Adelsgeschlechts verliert nach dem Tod seiner Eltern alles: seinen Besitz, seine Heimat. Er versucht, sich als Dichter im Paris der Jahrhundertwende durchzuschlagen. Mit wachem Blick zeichnet er das Bild einer pulsierenden Metropole, die zum Zentrum der modernen Welt wird. In seinen atemlosen Tagebucheinträgen berichtet er von den ewig hell erleuchteten Restaurants, den gesichtslosen Passanten und dem rasenden Verkehr, von den Bettlern und den Kranken. Bald droht der übergenaue Beobachter im besinnungslosen Strudel der Großstadt unterzugehen. Doch da entdeckt er eine zweite, innere Welt: Durch die kalten Gassen von Paris trägt er das Kind in sich, die Erinnerungen an seine Jugend auf dem dänischen Landsitz der Familie. Die „Scheinwerfer des Herzens“ richten sich nach innen, und seine Spaziergänge durch Paris werden zu Gedankengängen durch die Welt seiner Gefühle.

Rilkes existenzialistischer, lyrischer Roman ist der Beginn der literarischen Moderne in der deutschsprachigen Literatur. In seinem fragmentarischen Stil spiegelt er die Zerrissenheit der modernen Welt. Er ist ein intimes Tagebuch von schonungsloser Offenheit, ein literarisches Puzzle, welches sich vor den Augen des Lesers zu einem Bild tiefer Ehrlichkeit und Schönheit zusammenfügt.

„Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“ habe ich das erste Mal mit 16 oder 17 gelesen, mitten in meiner „Goth-Phase“. Ich fand es großartig! Jetzt, da ich es Dank der SZ-Bibliothek noch einmal gelesen habe, muß ich sagen: Es IST großartig!

Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge weiterlesen