Die Schwarze Schwesternschaft

Die Schwarze Schwesternschaft von Marion Zimmer Bradley
Die Schwarze Schwestern- schaft von Marion Zimmer Bradley

Magdalen Loren, ehemalige terranische Agentin, hat sich mittlerweile in das Gildenhaus Thendara eingelebt und sich mit dessen Bräuchen identifiziert. Da erhält sie die Botschaft vom terranischen Nachrichtendienst, daß ihre Kollegin Alexandra Anders auf unerforschtem Gebiet abgestürzt ist. Mit Hilfe ihres Matrix-Steines nimmt Magdalen Kontakt mit der Verschollenen auf und findet Merkwürdiges heraus. Kurz vor ihrem Absturz hatte Alexandra die Vision von schwarz gekleideten Frauen in einer verborgenen Stadt. Sowohl Magdalen als auch Alexandra machen sich unabhängig voneinander auf den Weg, die geheimnisvolle Stadt zu finden. Eine abenteuerliche Reise beginnt, die einigen Weggefährtinnen das Leben kosten wird. Immer wieder versucht eine geheimnisvolle Gegnerin mit magischer Macht, den Erfolg der Expedition zu verhindern.

„Die Schwarze Schwesternschaft“ war immer eines der Bücher, das für mich ein wenig aus der Darkover-Reihe herausgefallen ist. Nominell bildet es mit „Die zerbrochene Kette“ und „Gildenhaus Thendara“ eine Trilogie. Und tatsächlich bringt es die Geschichte um Magdalen Lorne zu einem Abschluß.

Trotzdem ist der Kern der Geschichte, eine geheime, magische Schwesternschaft in einer geheimen versteckten Stadt irgendwo im Hochgebirge irgendwie zu sehr Shangri-La für mich, um in die Welt von Darkover zu passen. Selbst das würde ich mir noch gefallen lassen, denn in „Gildenhaus Thendara“ wird zumindest ein wenig davon angedeutet. Auch wenn mir diese Schwesternschaft als mystische bzw. geistige Schwesternschaft ohne ein geheimes Hauptquartier besser gefallen hätte.

Diese seltsame Story mit der zweiten, verfeindeten, bösen, geheimen, magischen Schwesternschaft aber, die im Prinzip den gesamten Plot trägt (denn ohne wäre da nicht sehr viel an Geschichte zu erzählen) … Total bescheuert und für mich völlig unglaubwürdig. Auf dieses Buch hätte ich wirklich verzichten können, auch wenn dieses Mal Jaelle in einem halbwegs guten Licht gezeigt wird (sie ist nicht mehr ganz so nervig) und am Ende stirbt (ich mag sie immer noch nicht, insofern ein Plus).