Die Farbe des Mondes

Die Farbe des Mondes von Alkyoni Papadaki
Die Farbe des Mondes von Alkyoni Papadaki

Sie haben es nicht leicht in den Tabakfeldern: Nina, ihre vier Kinder und die Großmutter. Sie sind arm, die Arbeit ist schwer und monoton. Fotis, der älteste Sohn, hält es hier nicht aus. Er geht nach Athen, um das Leben kennenzulernen. Und er lernt es gründlich kennen. Als später seine Geschwister nachkommen, erliegen sie nacheinander den Verführungen der Stadt.

Fotis braucht seine ganze Kraft.

„Die Farbe des Mondes“ ist ein so trauriges wie schönes Buch. Fotis und seine Familie haben das ganze Buch über nur Pech. Das ist an vielen Stellen quasi hausgemacht, denn gerade seine jüngeren Geschwister sind ziemliche Tunichtgute, manchmal aber auch einfach nur Schicksal. So taumeln sie immer weiter in den Abgrund, obwohl (oder gerade weil) sich ihre Mutter mit aller Kraft bemüht, die Familie durchzubringen. Nur Fotis schafft es am Ende, sich zumindest einen Hauch von Glück einzufangen. Und auch das nur, weil er auf die große, alles überwältigende Liebe verzichtet und sich bescheidet.

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