Die Erben von Hammerfell

Die Erben von Hammerfell von Marion Zimmer Bradley
Die Erben von Hammerfell von Marion Zimmer Bradley

Gekränkter Stolz und unversöhnliche Feindschaft bestimmen seit Jahrhunderten das Verhältnis zwischen den beiden Herzogtümern Hammerfell und Storn. Doch nun scheint es, als habe Storn den Kampf endgültig gewonnen. Rascard, der letzte Herzog von Hammerfell, ist bei der erfolglosen Verteidigung seines Herrschaftssitzes gefallen. Dennoch ist Storns Triumph nicht vollständig, denn in letzter Sekunde konnte Rascards junger Frau sich und ihre Zwillingssöhne aus der brennenden Burg retten. Und eines Tages wird es wiederum zu einem Kampf um Hammerfell kommen …

„Die Erben von Hammerfell“ ist wieder so ein Buch aus der Darkover-Reihe, das auch in jeder anderen Fantasy-Reihe hätte erscheinen können. Klar, die Charaktere haben „Laran“ und Erminie Hammerfell (die Mutter der Zwillinge) arbeitet als Technikerin in einem der Türme, aber das ist hier auch nur eine Entschuldigung, um sie wie eine Zauberin/Magierin aus jedem anderen Fantasy-Roman handeln zu lassen.

Die Geschichte an sich ist völlig 08/15 und unoriginell. Zwillinge, die kurz nach der Geburt getrennt werden, einer wächst verwöhnt und umsorgt auf und wird ein rechter Waschlappen, der andere wächst unter schwersten Bedingungen auf und wird ein wahrer Anführer, ist aber der Zweitgeborene. Dann diese Blutrache-Handlung, die wirklich schon überall vorgekommen ist. Ja, selbst das Ende ist nicht originell, im Gegenteil, ein solches Ende kennt man aus jedem Groschenroman. Spätestens wenn man erfährt, daß der alte Lord Storn eine junge und hübsche Nichte hat, weiß man doch wie es ausgehen wird. Ich gähne und hoffe auf bessere Bücher …