M – Eine Stadt sucht einen Mörder

M - Eine Stadt sucht einen Mörder von Fritz Lang
M – Eine Stadt sucht einen Mörder von Fritz Lang

Eine Großstadt wird monatelang von einem pathologischen Kindesmörder terrorisiert. Die ganze Stadt spricht von den bestialischen Untaten des Triebverbrechers. Immer größer wird die Nervosität der Polizei, und die Bevölkerung sieht in jedem Verdächtigen den Kindermörder. Doch die Methoden des Verbrechers verletzen jede Ganovenehre, und so nimmt auch die Unterwelt den Kampf gegen die Bestie in Menschengestalt auf. Ein mörderischer Wettlauf beginnt …

„M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ ist tatsächlich einer der ganz großen Filme. Nicht von ungefähr war er also auch schon Bestandteil der „Großen deutschen Film-Klassiker“ von DeAgostini. Und in diesem Zusammenhang habe ich ihn auch schon rezensiert.

Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, außer vielleicht, daß die Aufmachung der SZ bedeutend schicker ist.

Ice Candy Man

Ice Candy Man von Bapsi Sidhwa
Ice Candy Man von Bapsi Sidhwa

Das kleine Parsenmädchen Lenny wächst in einem Milieu auf, das von Toleranz und Verträglichkeit geprägt scheint. Daß es neben Parsen auch Sikhs, Hindus und Moslems gibt, weiß Lenny denn die hat ein Kindermädchen, eine hübsche junge Ayah, der Verehrer aller Glaubensrichtungen, darunter der moslemische Ice-Candy-Verkäufer, nachstellen. Die Idylle findet ein abruptes Ende, als 1947 der Panjab zwischen den unabhängigen Staaten Indien und Pakistan aufgeteilt wird: Lahore brennt, religiöser Fanatismus bricht aus, Freunde von ehedem bekämpfen sich erbittert, und der gutmütige Ice Candy Man verwandelt sich in einen gewissenlosen Opportunisten, der das Vertrauen des Kindes mißbraucht, um die begehrenswerte Ayah in seine Gewalt zu bringen.

Bapsi Sidhwa erzählt unnachahmlich aus kindlicher Perspektive von der Exotik des orientalischen Lebens und dem jähen Umschlag in unbegreifliche Grausamkeit.

„Ice Candy Man“ ist kein Buch für schwache Gemüter. Bapsi Sidhwa erzählt in eindringlichen Bildern von der Grausamkeit, die mit der Teilung Indiens und Pakistans einherging, und die von Wikipedia so lakonisch mit „Es folgte eine Zeit der unkontrollierten Gewalt.“ umschrieben wird. Obwohl in diesem Roman die gewaltsamen Auseinandersetzungen in einem eher sachlichen Stil gehalten sind und auf keinen Fall reißerisch ausgeschlachtet werden, sind sie teilweise beim Lesen fast nicht zu ertragen.

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Die Erben von Hammerfell

Die Erben von Hammerfell von Marion Zimmer Bradley
Die Erben von Hammerfell von Marion Zimmer Bradley

Gekränkter Stolz und unversöhnliche Feindschaft bestimmen seit Jahrhunderten das Verhältnis zwischen den beiden Herzogtümern Hammerfell und Storn. Doch nun scheint es, als habe Storn den Kampf endgültig gewonnen. Rascard, der letzte Herzog von Hammerfell, ist bei der erfolglosen Verteidigung seines Herrschaftssitzes gefallen. Dennoch ist Storns Triumph nicht vollständig, denn in letzter Sekunde konnte Rascards junger Frau sich und ihre Zwillingssöhne aus der brennenden Burg retten. Und eines Tages wird es wiederum zu einem Kampf um Hammerfell kommen …

„Die Erben von Hammerfell“ ist wieder so ein Buch aus der Darkover-Reihe, das auch in jeder anderen Fantasy-Reihe hätte erscheinen können. Klar, die Charaktere haben „Laran“ und Erminie Hammerfell (die Mutter der Zwillinge) arbeitet als Technikerin in einem der Türme, aber das ist hier auch nur eine Entschuldigung, um sie wie eine Zauberin/Magierin aus jedem anderen Fantasy-Roman handeln zu lassen.

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Private Moon

Private Moon von Leonid Tishkov und Boris Bendikov
Private Moon von Leonid Tishkov und Boris Bendikov

Nachdem ich es jetzt doch endlich geschafft habe, mein Blog zu personalisieren und mir einen eigenen Header zu basteln, möchte ich es nicht versäumen, mich an der Stelle in Richtung der beiden genialen Künstler zu verbeugen, denen wir das Bild in meinem neuen Header zu verdanken haben: Leonid Tishkov und Boris Bendikov.

Zwei weitere Bilder ...
Zwei weitere Bilder …

Deren Projekt „Private Moon“ ist schlicht genial. Umso besser, daß sie das selbe später noch einmal mit einem Stern gemacht haben.

Weil der Header ja nur einen Ausschnitt bietet, wollte ich hier das Bild, das ich benutzt habe, einmal im Original zeigen.

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