Manhattan

Manhattan von Woody Allen
Manhattan von Woody Allen

Der 42-jährige Isaac Davis (Allen) hat einen Job, den er haßt, eine Freundin (Mariel Hemingway), die er als zu jung empfindet und eine lesbische Exfrau namens Jill (Meryl Streep), die gerade ein Enthüllungsbuch über ihre Ehe schreibt … und die er am liebsten erwürgen würde. Dann aber verliebt er sich Hals über Kopf in Mary (Diane Keaton), die attraktive, intellektuelle neue Flamme seines besten Freundes. Isaac verläßt die blutjunge Tracy, wirbt um Mary, wirft seinen Job hin und beginnt seine Suche nach Romantik und Erfüllung in einer Stadt, in der Sex so intim ist wie ein Handschlag – und der Weg zur wahren Liebe durch eine Drehtür führt.

Ich bin wahrscheinlich der einzige Mensch der Welt, der vorher noch nie einen Film von Woody Allen gesehen hat. „Manhattan“ ist also mein erster Woody Allen Film und ich muß sagen, jetzt wo ich ihn gesehen habe, verstehe ich, wieso alle Leute so einen Wirbeln um ihn machen. Der Streifen ist brillant!

Das liegt nicht mal so sehr an der Handlung. Die ist irgendwie Banane und den Charakter Mary kann ich zudem nicht ausstehen. Was diesen Film ausmacht sind … die Dialoge! Die sind so … *lacht sich immer noch krumm* Das allerschlimmste, nein das allerbeste ist, daß man sie so irgendwie alle schon mal geführt hat. Woody Allen trifft den Nagel auf den Kopf und das immer und immer wieder.

Aber was den Film wirklich ausmacht ist … die Musik, die großartigen Stadtpanoramen, diese wunderbare Hommage an New York … Es ist als ob man aus diesem witzigen postmodernen Streifen herausgehoben wird und für einen Moment lang einen Blick auf eine andere Stadt, ein anderes New York bekommt. Der Kontrast aus diesen elegischen Szenen und dem Kampf, den die Charaktere mit sich und der Welt austragen (vor allem mit sich, wenn man ehrlich ist), das gibt „Manhattan“ zu etwas ganz Besonderem.

Unbedingt anschauen!