Wall Street

Wall Street von Oliver Stone
Wall Street von Oliver Stone

Bud Fox (Charlie Sheen), ein strebsamer, junger Börsenmakler, will das schnelle Geld machen. Nachdem er den skrupellosen, millionenschweren Spekulanten Gordon Gekko (Michael Douglas) kennen lernt, scheint ein Traum in Erfüllung zu gehen. Aber dieser Traum hat seinen Preis. Durch Gekko wird Bud in einen Strudel krimineller Machenschaften gezogen. Als Gekko jedoch die Fluglinie, bei der Buds Vater beschäftigt ist, zu ruinieren droht, erkennt er seinen Irrtum. Es ist die Stunde der Entscheidung von Gier gegen Gewissen …

„Wall Street“ ist sicher ein wirklich guter Film und vor allem Michael Douglas als Gordon Gekko ist brillant. Trotzdem war mir der Film von Anfang an unsympathisch.

Das liegt zum einen an Charlie Sheen, den ich nie besonders gern gemocht habe. Der hat einfach sowas Glattes und Gelecktes, das ihn mir ad hoc unsympathisch macht. Daß er hier erst den naiven Gierschlund und dann den „Guten“ spielt, macht es nicht besser.

Vor allem aber mochte ich den Film nie wegen dieser skrupellosen, geldgierigen Typen, die dort gezeigt werden. Diese ganze Kultur der Wall Street und dem Finanzgeschäft war mir schon immer ziemlich unangenehm, weil ich einfach ganz anders erzogen bin. Geld war nie besonders wichtig für mich. Die Verantwortung für meine Mitmenschen dafür umso mehr.