Hiroshima mon amour

Hiroshima mon amour von Alain Resnais

Hiroshima mon amour von Alain Resnais

Hiroshima, 1957: Eine junge Französin (Emmanuèle Riva), dreht in Hiroshima einen Antikriegsfilm. Ein paar Stunden vor ihrer Rückkehr nach Frankreich beginnt sie eine leidenschaftliche Affäre mit einem Japaner (Eiji Okada). Der Geliebte ruft bei der Französin schmerzliche Erinnerungen wach an ihre tragische Liebe zu einem deutschen Soldaten während des Zweiten Weltkriegs. Der Aufenthalt in Hiroshima und die intensiven Gespräche mit dem Geliebten werden für sie zur Vergangenheitsbewältigung.

Die Geschichte, die in „Hiroshima mon amour“ erzählt wird, ist eigentlich ziemlich spannend. Eine junge Französin verliebt sich in einen verheirateten Japaner (eigentlich nur ein One-Night-Stand) und wird dadurch an ihre erste große Liebe erinnert, einen deutschen Soldaten während des Zweiten Weltkriegs. Vor allem aber daran, wie sie von der französischen Bevölkerung behandelt wurde, nachdem die Besatzung vorbei war.

Auch findet Alain Resnais für das Grauen des Krieges eindrucksvolle Bilder. Gerade die Aufnahmen aus Hiroshima sind teilweise fast unerträglich, sind bewegend und erschütternd.

Aber irgendwie haben viele französische Regisseure die Tendenz, ihre Filme künstlich bedeutungsschwanger zu gestalten. Dieses Voice-over am Anfang des Films zu Beispiel ist einfach nur doof. Da hätte ich schon fast abgeschaltet. Wenn man das durchgestanden hat, wird der Film gut. Wenn man Filme mag, in denen hauptsächlich geredet wird, heißt das.

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