Prince of the City

Prince of the City von Sidney Lumet

Prince of the City von Sidney Lumet

Was ist die stärkste menschliche Beziehung? Zwischen Mutter und Kind? Zwischen Liebenden? Zwischen Freunden aus Kindertagen? Es gibt vielleicht eine, die noch stärker ist: die Verbindung zwischen einem Polizisten und seinen Kollegen – eine Verbindung, die einen Code des Stillschweigens voraussetzt, wenn die Vertreter des Gesetzes selbst gegen dieses verstoßen.

Basierend auf der Geschichte von Robert Daley über eine tatsächliche Untersuchung in New York City, schildert „Prince of the City“ die wahre Geschichte über einen Cop, der sich diesem Code wiedersetzt – und dafür zahlt …

Mit „Prince of the City“ werde ich einfach nicht warm. Der Film ist öde, aber total! Dabei hat die Geschichte doch Potential. Ein Cop entdeckt sein Gewissen und sagt aus über all die krummen Geschichten, die er in seiner Dienstzeit mitbekommen hat. Schließlich muß er sogar gegen seine Freunde aussagen, alles in allem also ein großes persönliches und politisches Drama.

Aber Sidney Lumet schafft es irgendwie nicht, daraus einen spannenden Film zu machen. Das fängt schon damit an, daß man sich nicht so recht mit seinem Helden identifizieren kann. Und auch seine plötzlichen Gewissensbisse sind eigentlich nicht nachzuvollziehen. Da schon diese Grundvoraussetzungen nicht gegeben sind, wird auch der Rest des Films nicht besser. Ich mußte mich wirklich beherrschen, nicht einfach auszuschalten …

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