Die Schatzinsel

Die Schatzinsel von Robert L. Stevenson
Die Schatzinsel von Robert Louis Stevenson

Wer kennt sie nicht, die abenteuerliche Geschichte des Jungen Jim Hawkins, der durch Zufall in den Besitz einer Karte gerät, auf der die sagenhaften Schätze des Piratenkapitäns Flint auf einer fernen Insel verzeichnet sind.

Gemeinsam mit seinen Freunden, dem Gutsbesitzer Trelawney und dem Arzt Doktor Livesey bricht Jim auf, um die Schatzinsel zu finden.

Doch auch einige Piraten aus Flints früherer Mannschaft, allen voran der skrupellose Schiffskoch John Silver, haben von der Karte erfahren und setzen alles daran, in den Besitz des Schatzes zu gelangen.

Seit ihrem Erscheinen hat Robert Louis Stevensons „Schatzinsel“ Millionen von jugendlichen und erwachsenen Lesern begeistert. Sie ist die klassische Piratenerzählung schlechthin.

„Die Schatzinsel“ ist definitiv eines der besseren klassischen Abenteuerbücher. Es hat alles, was man für einen guten Roman braucht: sympathische Charaktere, Piraten, ein Schatz, Piraten, Intrigen, Piraten, eine Meuterei und … habe ich Piraten schon erwähnt?

Das einzige, was mir auf den Nerv geht an dem ganzen Buch, ist der Hauptcharakter. Ich mag Kinder als Protagonisten sowieso nicht so sehr, und Jim Hawkins ist einer der Gründe warum das so ist. Ständig macht er Dinge auf eigene Faust, bringt damit sich und seine Gefährte in Gefahr, und nur die helfende Hand des Erzählers (d.h. schieres dummes Glück) lassen ihn immer wieder davon kommen und sogar durch seine unvernünftigen Handlungen die Situation retten. Auf sowas stehe ich einfach nicht.

Mein Lieblingscharakter (neben dem herrlich intriganten Long John Silver natürlich) war deshalb schon immer der Captain. Weil der einfach weiß was er tut. SO müssen Männer sein!