Hana Bi

Hana Bi von Takeshi Kitano
Hana Bi von Takeshi Kitano

Polizist Nishi ist am Ende. Seine Frau ist schwer krebskrank und die gemeinsame Tochter kürzlich verstorben. Kollege Horibe wird von der Yakuza zum Krüppel geschossen; ein anderer getötet. Kredithaie fordern Geld zurück, das Nishi für teure Medikamente für seine Frau braucht. Seine Verbitterung kennt keine Grenzen. Er befreit sich von allen moralischen Zwängen und tritt an, um kompromißlos die Welt ein Stück weit wieder in Ordnung zu bringen …

Wer Takeshi Kitano nur aus „Takeshi’s Castle“ kennt, hat deutlich was verpaßt! „Hana Bi“ ist, zumindest meiner Meinung nach, sein bester Film. Und das mit weitem Abstand.

Allein schon der Kontrast aus brutaler Gewalt und ruhigen, meditativen Szenen ist sehenswert. Dazu kommt eine wirklich herzergreifende Handlung, die natürlich vor allem vom Hauptcharakter Nishi (gespielt vom Regisseur selbst), aber auch von seinen Kollegen und seiner Frau sehr subtil getragen wird. „Hana Bi“ ist dabei ein Film, der fast ohne Worte auskommt. Eine Kunst, die man im westlichen Kino (leider) fast vergessen zu haben scheint heutzutage.

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