Die Dinge des Lebens

Die Dinge des Lebens von Claude Sautet
Die Dinge des Lebens von Claude Sautet

Pierre wird in einen schweren Autounfall verwickelt und sieht, tödlich verletzt, sein Leben vor seinen Augen vorbeiziehen. Erst jetzt versteht er die Bedeutung aller Details seiner Existenz – die Freude und das Leid, die zusammen das Glück des Lebens ergeben.

Ich bin ja kein großer Fan von französischen Filmen, vor allem nachdem ich letztes Jahr „Die Verachtung“ gesehen habe. „Die Dinge des Lebens“ ist vom Thema her ähnlich, aber doch deutlich erträglicher.

Das mag daran liegen, daß Claude Sautet hier nicht einen Film der großen Gesten und lauten Streits, sondern der kleinen aber feinen Szenen gedreht hat. Wenn Pierre die seltsamen elektronischen Gebilde betrachtet, die sein Sohn gebaut hat, dann ist das wunderbar poetisch. Und wenn sich Pierres Frau dazu entschließt, den Brief zu zerreißen, den ihr Mann vor seinem Tod an seine Geliebte geschrieben hat, um mit ihr Schluß zu machen, dann werden diese kleinen Szenen auf einmal ganz groß.

Es hat mir vor allem Spaß gemacht, Romy Schneider in diesem Film zu sehen. Es ist zwar kein Weltklassestreifen, aber er ist allemal besser als „Scampolo“. Sie ist wirklich wunderschön und so begabt … Kein Wunder, daß alle Welt verrückt nach ihr war!

Alles in allem ist der Film zwar gut anzuschauen, wenn man nichts Besseres zu tun hat, aber dafür ins Kino gehen würde ich jetzt auch nicht.