Singin‘ in the Rain

Singin' in the Rain von Stanley Donen und Gene Kelly
Singin‘ in the Rain von Stanley Donen und Gene Kelly

Filmkenner in aller Welt sind sich einig: „Singin‘ in the Rain“ ist das beste Musical, das Hollywood je hervorgebracht hat! Wenn Gene Kelly zum berühmten Titelsong durch den Regen steppt, schlägt das Zuschauerherz höher. Kein anderer Musikfilm hat je wieder mit einer so gut dotierten Mischung aus Humor, Romantik und perfekter Choreographie mithalten können. Erzählt wird die geschichte einer jungen Schauspielerin, die in Hollywood Karriere macht und nach einigen Turbulenzen den Mann ihres Lebens kennenlernt. Großes Entertainment – nicht nur für Gene Kelly-Fans.

Eigentlich mag ich keine Musicals. Absolut überhaupt und generell total gar nicht. Und damit auch keine Musikfilme. „Singin‘ in the Rain“ ist eine der ganz wenigen Ausnahmen. Dieser Streifen hat einfach alles: tolle Schauspieler, schmissige Musik und witzige Dialoge.

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Schöne Scheine

Schöne Scheine von Terry Pratchett
Schöne Scheine von Terry Pratchett

Banken hat der ehemalige Gauner Feucht von Lipwig bisher meist bei Nacht und durch den verschlossenen Hintereingang betreten. Doch jetzt vererbt ihm die exzentrische Frau Üppig die Mehrheit an der maroden Kreditbank von Ankh-Morpork.

Die Sache hat nur ein paar Haken: Der Bankpräsident ist ein Hund, der Hauptkassierer mit ziemlicher Sicherheit ein Vampir, und als Feucht die Goldbestände der Bank sichten will, wartet eine böse Überraschung auf ihn. Offenbar hat hier schon länger niemand mehr vorbeigeschaut …

„Going Postal“ ist mein absolut liebstes Buch von Terry Pratchett. Das liegt natürlich vor allem daran, daß ich Geschichten mit Trickbetrügern schon immer geliebt habe. Und Moist (oder Feucht wie er im Deutschen heißt) von Lipwig ist einer der besten und charmantesten Trickbetrüger, die mir jemals begegnet sind.

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Marbot

Marbot von Wolfgang Hildesheimer
Marbot von Wolfgang Hildesheimer

Andrew Marbot wird am 4. April 1801 als Kind von Sir Francis Marbot und Lady Catherine geboren. Er hat eine besondere Nähe zu seiner Mutter. Pater van Rossum ist sein Lehrer. Bald entdeckt er die Leidenschaft für Kunst. Angesichts der „Entstehung der Milchstraße“ von Tintoretto bittet er die Mutter, ihm zu zeigen, wo an ihr die auf dem Bild zu sehenden Körperteile der Juno wären. „Die Mutter wies diesen Wunsch zwar zurück, doch nicht etwa in Entrüstung, sondern lachend. Sie schloß das Kind in ihre Arme, so daß es dieses geheimnisvolle Gebiet zwar nicht mit den Augen, dafür aber körperlich fühlend für sich erschließen konnte.“ 1820 kommt es in London erstmals zum Inzest mit der Mutter. Danach lernt er auf Reisen Persönlichkeiten wie Lord Byron oder Schopenhauer kennen. Wegen des Todes des Vaters muß er zurück nach England. Dort lebt die Liebe zwischen Marbot und Lady Catherine auf. Im April 1825 reist Andrew nach Redmond Manor ab. Zwei Tage später folgt Lady Catherine, kehrt aber schließlich nach Marbot Hall zurück und beichtet Pater van Rossum alle Sünden. Andrew will England für immer verlassen. Auf der Eröffnungsausstellung der Royal Academy trifft er William Turner und schreibt über dessen „Der Hafen von Dieppe“ seinen ersten Essay. In Weimar besucht er Goethe. Nach einer Tour durch deutsche, schweizerische und italienische Städte erreicht er Urbino, bricht aber bald nach Rom auf. Dort hat er eine Affäre mit Teresa Guicolli. Im Herbst 1827 reist er nach Paris, trifft Delacroix und diskutiert mit Hector Berlioz über Kunst und Musik. Im Februar 1830 verläßt Sir Andrew Marbot eines Tages sein Haus in Urbino …

Man sollte es am besten gleich zu Beginn festhalten: Sir Andrew Marbot hat nie gelebt. Wolfgang Hildesheimer hat ihn für seinen Roman „Marbot“ nur erfunden. Alles, was hier wie eine echte Biographie aussieht, ist eigentlich keine, sondern allein der Phantasie des Autors entsprungen.

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Sister of My Heart

Sister of My Heart von Chitra Banerjee Divakaruni
Sister of My Heart von Chitra Banerjee Divakaruni

Born in the big old Calcutta house on the same tragic night that both their fathers were mysteriously lost, Sudha and Anju are cousins. Closer even than sisters, they share clothes, worries, dreams in the matriarchal Chatterjee household. But when Sudha discovers a terrible secret about the past, their mutual loyalty is sorely tested.

A family crisis forces their mothers to start the serious business of arranging the girls‘ marriages, and the pair is torn apart. Sudha moves to her new family’s home in rural Bengal, while Anju joins her immigrant husband in California. Although they have both been trained to be perfect wives, nothing has prepared them for the pain, as well as the joy, that each will have to face in her new life.

Steeped in the mysticism of ancient tales, this jewel-like novel shines its light on the bonds of family, on love and loss, against the realities of traditional marriage in modern times.

Nachdem „Liebeskummer auf Indisch“ so eine Enttäuschung war, mußte ich ein besseres Buch mit ähnlichem Thema lesen, um mich zu erholen: „Sister of My Heart“. Und verdammt, Chitra Banerjee Divakaruni kann vielleicht erzählen!

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