Fluß ohne Wiederkehr

Fluß ohne Wiederkehr von Otto Preminger
Fluß ohne Wiederkehr von Otto Preminger

Der Witwer Matt Calder (Robert Mitchum) wird vom brutalen Spieler Harry Weston ausgeraubt und angeschossen. Hilfe erhält er ausgerechnet von Westons Verlobter. der Sängerin Kay, die Calder gesund pflegt und sich auch um seinen kleinen Sohn kümmert. Als ihre Farm von Indianern angegriffen wird, können sie auf einem Floß fliehen. Bedroht von Naturgewalten, Indianern und Banditen müssen sie gemeinsam kämpfen, um diese Reise zu überleben …

Die Beschreibung auf der DVD klingt ja ganz beschaulich, dabei steckt „Fluß ohne Wiederkehr“ voller Action. Otto Preminger läßt seine Protagonisten eigentlich nie zur Ruhe kommen. In die wenigen beschaulichen Szenen bricht gleich wieder eine neue Katastrophe ein, und treibt die Handlung voran. Von der Goldgräbersiedlung auf die Farm, Ankunft von Spieler und Sängerin auf dem Floß, Streit, Flucht, die Indianer, Banditen, endlich der Showdown in der Stadt. Und das immer in Begleitung des Jungen, dessen alleinerziehenden Vater Robert Mitchum ganz hervorragend und sehr überzeugend gibt.

Die Tricks sind zwar unter aller Kanone (und waren wohl schon damals nicht ganz auf der Höhe der Zeit), wett gemacht wird das aber durch die temporeiche Geschichte und das Zusammenspiel von Mitchum und Marilyn Monroe. Die Monroe … wunderbar in diesem Film! Burschikos und weiblich, liebevoll und wild, und eine großartige Sängerin. Allein schon ihretwegen lohnt sich der Film.

Anschauen!