Die Nacht vor der Hochzeit

Die Nacht vor der Hochzeit von George Cukor

Die Nacht vor der Hochzeit von George Cukor

In der Verfilmung des Broadway-Bühnenhits „Philadelphia Story“ treffen mit Katherine Hepburn, James Stewart und Cary Grant drei der großen, unvergessenen Stars des Showbusiness aufeinander: Die turbulente Komödie um einen verlassenen Ehemann (Cary Grant), einen zukünftigen Bräutigam (John Howard) und einen unermüdlichen Nebenbuhler (James Stewart) erfährt immer wieder überraschende Wendungen und besticht durch glänzende Dialoge und rabiaten Humor. Da alle der hinreißend-verrückten Katharine Hepburn verfallen sind und sich gute Chancen versprechen, bleibt bis zum Ende unklar, wer sie zum Traualtar führen wird …

Ich habe es schon bei einigen DVDs dieser Reihe gesagt, ich sage es auch bei „Die Nacht vor der Hochzeit“: Solche Filme werden heute nicht mehr gemacht.

Das liegt natürlich auch an der großartigen Besetzung, die bis zu den kleinsten Nebenrollen hin einfach exzellent ist. Dazu kommen die intelligenten und spritzigen Dialoge, das immense Tempo, das der Film vorlegt, und wirklich ästhetische Kameraeinstellungen. Das einzig furchtbare an diesem Streifen ist Katherine Hepburns Frisur, die aussieht als hätte sie einen Pudel auf dem Kopf. Nicht daß sie das entstellen würde.

Was mir bei diesen alten Filmen auch immer wieder auffällt ist, wie sehr sich das Frauenbild in Hollywood geändert hat. Heute sind die weiblichen Hauptdarsteller (leider) recht austauschbare Mädels, die hauptsächlich wegen ihres Aussehens und weniger wegen ihrer Ausstrahlung gecastet werden. Damals waren es echte erwachsene Frauen, die alles waren … nur nicht austauschbar. Seltsam vor allem, wenn man darüber im Zusammenhang mit Frauenrechten damals und heute nachdenkt.

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