Ezra Pound

Ezra Pound von Jeannette Lander

Ezra Pound von Jeannette Lander

Da ich im Moment für eine geplante BookBox bei BookCrossing Biographien sammle und lese, bin ich auch über dieses Buch zu „Ezra Pound“ gestoßen. Der Klappentext verrät uns:

Der Dichter der Cantos ist einer der umstrittensten Autoren des 20. Jahrhunderts, sowohl in den USA als auch in Europa. Er hat die angelsächsische Lyrik entscheidend beeinflußt, blieb selbst jedoch lange im Schatten. Erst der Prozeß wegen Landesverrats, den die Vereinigten Staaten wegen seiner Rundfunksendungen im Italien Mussolinis gegen ihn anstrengten, rückte ihn ins Licht einer weiteren Öffentlichkeit. Pound lebt heute in Italien. Die meisten seiner Werke – Lyrik, Essays, Drama – erschienen auch in deutscher Übersetzung.

Der Zugang zu diesem Buch ist mir extrem schwer gefallen, geht die Autorin Jeannette Lander doch davon aus, daß jeder Mensch weiß, wer Ezra Pound ist und was er so gemacht hat. Also steigt sie gleich mit einer Diskussion darüber ein, ob er ein Antisemit war oder nicht. Da das Buch schon etwas älter ist (und Pound mittlerweile tot), habe ich erst einmal meine Eltern gefragt, ob sie diesen Pound kennen (die waren nämlich Ende der 60er Jahre noch mitten in der Ausbildung bzw. dem Schulbetrieb). Nachdem die auch nicht schlauer waren als ich, habe ich schließlich Wikipedia befragt und einige Gedichte von Pound gelesen (wirklich toll fand ich sie nicht).

So gerüstet habe ich weiter gelesen und naja … viel besser ist es nicht geworden. Die Autorin diskutiert eher Pounds Werk als daß sie wirklich seine Biographie in den Vordergrund stellt. Und wenn sie sich doch einmal mit der Biographie des Dichters befaßt, dann um seine wirren politischen Ansichten zu erklären und/oder zu entschuldigen. Wenn ich sowas hätte lesen wollen, hätte ich Germanistik studiert …

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