Asiatische Sagen

Asiatische Sagen

Asiatische Sagen

Warum dieses Buch „Asiatische Sagen“ heißt, ist mir nicht so ganz klar geworden. Enthalten sind insgesamt 31 Sagen, davon kommen ganze drei aus Indien, der gesamte Rest aus Japan. Hätte der Editor die drei indischen Sagen nicht einfach weglassen und Japanische Sagen auf den Titel schreiben können? Aber wenigstens bewegt sich das Lektorat auch ungefähr auf dem selben Niveau: Mir sind schon beim ersten Lesen einige Rechtschreibfehler aufgefalllen, die einem sorgfältigen Lektor sicher nicht entgangen wären (Vook für Volk z.B.).

Abgesehen von diesen beiden, die Lesefreude etwas trübenden Punkten, ist „Asiatische Sagen“ ein tolles Buch. Ich bin ja sowieso sehr japanophil und deshalb interessieren mich japanische Sagen und japanische Mythologie ungemein. Und hier bekommt man die gesamte Bandbreite geboten: Göttersagen, Heldensagen, Geistergeschichten, alle finden sich in diesem Büchlein versammelt. Besonders gut haben mir „Die spukenden Füchse im Moor“ (ich liebe Kitsune!) und „Die Vampirkatze“ gefallen. Gerade letztere Geschichte hat mich dabei sehr überrascht, ich hatte davor noch keine japanischen Vampirgeschichten gekannt. Hat Spaß gemacht, das zu lesen!

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