Terminator 2

Terminator 2 von James Cameron

Terminator 2 von James Cameron

Vor zehn Jahren konnte Sarah Connor ihren Sohn John vor dem Tod durch einen Cyborg aus der Zukunft bewahren. Denn John soll eines Tages zum härtesten Gegner der weltbeherrschenden Maschinen und zum Retter der Menschheit werden. Doch noch immer sind die Cyborgs hinter John her. Ihre neueste Waffe: Der scheinbar unzerstörbare Killer-Automat T-1000. Doch die menschliche Untergrundorganisation aus der Zukunft schickt einen Terminator in die Gegenwart, um John und Sarah zu beschützen …

Es ist selten, daß die Fortsetzung eines Filmes besser ist als das Original. „Terminator 2“ schafft das leicht. Das liegt vor allem daran, daß wir es hier nicht mehr allein mit Linda Hamilton als Sarah Connor zu tun haben (im ersten Terminator wird John nämlich erst gezeugt, soviel zu guten Klappentexten …). Es ist mir immer noch unbegreiflich, wieso Linda Hamilton Ende der 1980er, Anfang der 1990er so beliebt war. Sie ist nicht nur nicht sonderlich attraktiv, ihre Rolle in den Terminator-Filmen ist auch noch reichlich unsympathisch.

So lebt der Film vor allem von der Interaktion zwischen dem Jungen Edward Furlong als John Connor und Arnold Schwarzenegger als guter Terminator, der lernen soll ein wenig menschlicher und „netter“ zu sein. Schwarzeneggers etwas hölzerne Schauspielerei ist dabei nur von Vorteil, gelingen so doch einige wirklich komische Momente.

Aber „Terminator 2“ ist natürlich vor allem ein Actionfilm und James Cameron macht diesbezüglich einfach alles richtig. Wenn man die genialen Verfolgungsjagden und die spektakulären Kämpfe zwischen den beiden Terminatoren sieht, dann ist es einfach auch mal völlig egal, daß der Film (wie die ganze Terminator-Reihe) nicht nur Logiklücken sondern gleich ganze Logikkrater vorzuweisen hat.

Wer „Terminator 2“ nicht gesehen hat ist gerade selbst schuld. (Und sei es auch nur, um einmal einen amerikanischen Governor nackt zu sehen.)

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