Out of Sight

Out of Sight von Steven Soderbergh

Out of Sight von Steven Soderbergh

Jack Foley ist der erfolgreichste Bankräuber im ganzen Land. An dem Tag, als er aus dem Gefängnis ausbricht, stiehlt er etwas, das viel wertvoller ist als Geld – das Herz von Karen Sisco. Sie ist klug, sie ist sexy, und unglücklicherweise – für Jack – ist sie Federal Marshal von Beruf. Die beiden wollen herausfinden, ob zwischen ihnen mehr ist als nur das Gesetz.

Ich kann Jennifer Lopez überhaupt nicht ab. Sie ist eine ziemlich miese Schauspielerin und mit ihren Gesangeskünsten ist es auch nicht weit her. Insofern war ich recht skeptisch was „Out of Sight“ anging. Zu meiner Freude hat sich der Film aber als toll herausgestellt.

Das liegt nicht an der Lopez (obwohl sie hier besser spielt als in jedem anderen ihrer Filme), sondern am Regisseur Steven Soderbergh und an ihren Mitspielern. Die Inszenierung ist großartig. Das Timing der Dialoge, die Konstruktion mit Rückblenden usw., die Musik und vor allem die Farben sind einfach nur sehenswert.

Der Rest des Casts ist durch die Bank exzellent (insofern kann die Lopez nicht viel verderben). Vor allem natürlich George Clooney als Gentleman-Gauner Jack Foley, der noch nie eine Waffe benutzt hat und trotzdem über 200 Banken ausgeraubt hat, ist brillant. Dazu kommen Ving Rhames als sein bester Kumpel und Helfer Buddy und Dennis Farina als Karen Siscos Vater, die beide eine großartige Vorstellung geben.

Alles in allem also ein erfrischend intelligenter Film, den man einfach gesehen haben muß.

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