A Dance with Dragons

A Dance with Dragons von George R.R. Martin

A Dance with Dragons von George R.R. Martin

In the aftermath of a colossal battle, new threats are emerging from every direction.

Tyrion Lannister, having killed his father, and wrongfully accused of killing his nephew, King Joffrey, has escaped from King’s Landing with a price on his head.

To the north lies the great Wall of ice and stone – a structure only as strong as those guarding it. Eddard Stark’s bastard son Jon Snow has been elected 998th Lord Commander of the Night’s Watch. But Jon has enemies both inside and beyond the Wall. And in the east Daenerys Targaryen struggles to hold a city built on dreams and dust.

Nachdem ich George R.R. Martins „A Feast for Crows“ gelesen hatte, hatte ich große Bedenken, was „A Dance with Dragons“ anging. Wie der Vorgängerband schließt auch dieses Buch zeitlich direkt an „A Storm of Swords“ an. Nachdem allerdings im vierten Band der Reihe all die Handlungsstränge finden, die ich spannend finde, und alle Charaktere, die ich mag, hatte ich befürchtet, daß dieser fünfte Band, der eben alle anderen Handlungsstränge und Charaktere behandelt, ziemlich langweilig werden würde.

Da hat mich das Vorwort des Autors, in dem er noch einmal erklärt, daß „A Dance with Dragons“ parallel zu „A Feast for Crows“ zu verstehen ist, aber danach mit allen Handlungssträngen weitergeführt wird, ziemlich beruhigt. Denn tatsächlich ist dieser fünfte Band über weite Strecken eine ziemliche Qual. Daenerys und Bran waren schon immer recht lahm (was bei Bran ja noch verständlich und quasi systemimmanent ist). Und Daenerys wurde das gesamte Buch über auch noch immer langweiliger und nervtötender.

Leider ist selbst Tyrion Lannister etwas langweilig, wenn er wie hier auf der Flucht oder in Gefangenschaft ist und kaum seine politischen Talente und Ränkespiele einsetzen kann. Zwar wird in seiner Storyline mit Griff einer der interessanteren Charaktere in diesem Band eingeführt (und damit auch noch die hoffentlich letzte Partei im Kampf um den Thron), aber auch das hilft eigentlich nicht mehr so recht.

Allein die Vorgänge an der Mauer und im Norden von Westeros sind halbwegs spannend. Hier findet das Buch zur alten Stärke der Reihe zurück. Und manchmal war ich versucht, einfach alle anderen Kapitel zu überspringen. Gut, daß die Handlung am Ende, wo wieder alle Handlungsstränge erzählt werden, deutlich wieder an Fahrt aufnimmt. Das läßt auf den nächsten Band hoffen!

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