A Feast for Crows

A Feast for Crows von George R.R. Martin

A Feast for Crows von George R.R. Martin

With „A Feast for Crows“, Martin delivers the long-awaited fourth volume of the landmark series that has redefined imaginative fiction and stands as a modern masterpiece in the making.

After centuries of bitter strife, the seven powers dividing the land have beaten one another into an uneasy truce. But it’s not long before the survivors, outlaws, renegades, and carrion eaters of the Seven Kingdoms gather. Now, as the human crows assemble over a banquet of ashes, daring new plots and dangerous new alliances are formed while surprising faces – some familiar, others only just appearing – emerge from an ominous twilight of past struggles and chaos to take up the challenges of the terrible times ahead. Nobles and commoners, soldiers and sorcerers, assassins and sages, are coming together to stake their fortunes … and their lives. For at a feast for crows, many are the guests – but only a few are the survivors.

George R.R. Martin hat mit seinem vierten Band der „A Song of Ice and Fire“-Reihe, „A Feast for Crows“, alles ganz anders gemacht als in den vorherigen Bänden. Auch dieses Buch setzt nach „A Storm of Swords“ ein, aber hier wird nicht die gesamte Geschichte erzählt. Der Autor hatte so viel Material für diesen Band geschrieben, daß er sich dazu entschlossen hat, es zwischen diesem und dem nächsten Buch aufzuteilen. In „A Feast for Crows“ hat Martin die Geschichten der Charaktere in Westeros und in der freien Stadt Braavos zusammengefaßt.

Noch immer werden die einzelnen Kapitel aus der Sicht einer einzigen Person erzählt. Noch immer werden die Sichtweisen von Kapitel zu Kapitel gewechselt. Allerdings sind die Kapitel nicht mehr notwendigerweise mit den Vornamen der Charaktere überschrieben, sondern auch mit der Rolle, die sie in der Geschichte einnehmen. Das gilt vor allem für die neu eingeführten Charaktere auf den Iron Islands und in Dorne. Also sowas wie „The Iron Captain“ oder „The Soiled Knight“. Diese Überschriften ändern sich zudem, wenn sich die Rolle der Charaktere ändern (oder auch einfach mal ohne Grund). Dieser Bruch mit der in den ersten drei Bänden etablierten Nomenklatur ist unerwartet und mir als Leser auch unangenehm. Ich mochte die Schlichtheit der vorherigen Kapitelüberschriften, die keinerlei Interpretationsansatz lieferten (anders als das die neuen Überschriften tun).

Martin führt in diesem Band viele neue Charaktere und neue Schauplätze ein. Mittlerweile ist man allerdings so sehr daran gewöhnt, daß es so viele handelnde Personen gibt, da macht das nicht mehr allzuviel aus. Vor allem, da die Handlungsstränge in Dorne und auf den Iron Islands ungeheuer interessant sind. Generell ist auch dieser Band wieder sehr actionreich und spannend zu lesen. Nach dem dritten Band mein liebstes Buch aus der Reihe bisher.

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