A Clash of Kings

A Clash of Kings von George R.R. Martin

A Clash of Kings von George R.R. Martin

In this eagerly awaited sequel to „A Game of Thrones“, George R.R. Martin has created a work of unsurpassed vision, power, and imagination. „A Clash of Kings“ transports us to a world of revelry and revenge, wizardry and warfare unlike any you have ever experienced.

A comet the color of blood and flame cuts across the sky. And from the ancient citadel of Dragonstone to the forbidding shores of Winterfell, chaos reigns. Six factions struggle for control of a divided land and the Iron Throne of the Seven Kingdoms, preparing to stake their claims through tempest, turmoil, and war. It is a tale in which brother plots against brother and the dead rise to walk in the night. Here a princess masquerades as an orphan boy; a knight of the mind prepares a poison for a treacherous sorceress; and wild men descend from the Mountain of the Moon to ravage the countryside. Against a backdrop of incest and fratricide, alchemy and murder, victory may go to the men and women possessed of the coldest steel … and the coldest hearts. For when kings clash, the whole land trembles.

„A Clash of Kings“ führt das exzellente Fantasy-Epos „A Game of Thrones“ von George R.R. Martin weiter, ja spätestens in diesem Buch wird klar, daß der Autor hier wirklich in epischen Maßstäben erzählt. Was meine ich damit? Ganz einfach:

Der erste Band erzählte mehr oder weniger die Geschichte der Familie Stark. Von den acht Hauptcharakteren, aus deren Sicht geschrieben ist (wenn man einmal vom Prolog absieht), gehören sechs zur Familie Stark. Lediglich Daenerys Targaryen und Tyrion Lannister bieten einen Blick auf eine (auch politisch) andere Seite. Wobei man bei beiden Charakteren zunächst nicht vermutet, daß sie einmal wichtig werden würden. Sie wird viel zu jung im Exil an einen Wilden verheiratet und hat wenig Selbstbewußtsein. Er ist zwar gebildet und sein Ego ist groß, ist aber zwergwüchsig, das jüngste Kind der Familie und von seinem Vater ungeliebt. Beide werden gegen Ende deutlich wichtiger und auch im zweiten Band sind sie immer noch Charaktere, aus deren Sicht erzählt wird.

Dazu kommen noch (neben den verbliebenen Starks) zwei weitere Charaktere: Davos Seaworth und Theon Greyjoy. Und hier merkt man, wie geschickt der Autor seine Charaktere, aus deren Sicht er erzählt, schon im ersten Band platziert hat. Denn jetzt hat man „Augen“ in sämtlichen Fraktionen: Tyrion Lannister bietet Einblick in die Ränke der Lannisters um König Joffrey und in der Stadt King’s Landing. Unterstützt und ausbalanciert wird seine Sicht von Sansa Starks Standpunkt, die quasi als Geisel in der Stadt gehalten wird. Denn ihr Bruder Robb Stark hat sich nach dem Tod des Vaters durch Lannisterhand zum König ausgerufen und marschiert von Norden gegen King’s Landing. Diese Fraktion „sieht“ man aus der Sicht seiner Mutter Catelyn Stark. Bran Stark ist derjenige, der uns die Ereignisse in Winterfell zeigt, so wie sein Bastardbruder Jon Snow die Geschehnisse an der Schutzmauer im Norden. Durch Arya Stark ermöglicht uns Martin einen Blick auf die einfachen Leute und deren Leiden in Kriegszeiten, während Daenerys Targaryen immer noch im Süden jenseits des Meers für das Überleben ihrer verbleibenden Gefolgsleute kämpft. Neu in den „Reigen“ der Fraktionen treten Balon Greyjoy, Theon Greyjoys Vater, der sich ebenfalls zum König ausruft. Und auch Renly und Stannis Baratheon, die beiden jüngeren Brüder des verstorbenen Königs erheben beide Anspruch auf den Thron. Davos Seaworth ist im Dienst des letzteren.

Bei all diesen Fraktionen und der extrem großen Riege an handelnden Personen ist es ein Wunder, daß man nicht völlig den Faden verliert. Zumal das Verzeichnis der Personen im Anhang eigentlich völlig unnütz ist, da es nach Fraktionen und Familien unterteilt ist. Man kann also nicht schnell einmal nachschlagen, wenn man einfach nur einen Namen liest, sondern muß wissen, wo er ungefähr hingehört. Und dennoch ist es ein Leichtes, allem zu folgen. Ja, der Autor schafft es gekonnt, den Spannungsbogen über verschiedene Handlungsstränge zu einem fulminanten Ende zu führen. Einfach großartig!

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