Der Richter und sein Henker

Der Richter und sein Henker von Friedrich Dürrenmatt

Der Richter und sein Henker von Friedrich Dürrenmatt

Auf der Straße von Twann nach Lamboing findet Dorfpolizist Clenin im Morgengrauen die Leiche des Polizeileutnants Schmied aus Bern. Mit der Aufklärung des Falles werden Schmieds krebskranker Vorgesetzter, Kommissar Bärlach, und dessen Assistent Tschanz beauftragt. Der Verdacht fällt auf den Finanzier Henri Gastmann, der von Lamboing aus Waffenschiebereien betreibt, die Bärlach ihm nicht beweisen kann. Mit Gastmann hat Bärlach vor Jahrzehnten in Istanbul eine Wette abgeschlossen, durch die Gastmann zu dem wurde, was er jetzt ist: der perfekte Verbrecher; in Istanbul brachte er es fertig, vor Bärlachs Augen einen Mord zu begehen und sich trotzdem ein einwandfreies Alibi zu beschaffen. Jetzt wittert der alte, todgeweihte Kriminalbeamte eine letzte Chance, seinen Gegner eines Verbrechens zu überführen.

Friedrich Dürrenmatt schafft es immer wieder mich gut zu unterhalten. Sowohl seine Prosa als auch seine Bühnenstücke sind so spannend wie intelligent. „Der Richter und sein Henker“ ist zudem noch ein wirklich toller Kriminalroman (und gerade bei Krimis bin ich sonst sehr pingelig). Aber das Buch ist noch so viel mehr!

Denn eigentlich ist „Der Richter und sein Henker“ die Geschichte eines perfekten Verbrechens und eine Rachegeschichte. Tatsächlich sind es sogar einige mehr oder weniger perfekte Verbrechen, die innerhalb dieser 109 Seiten begangen werden. Kaum denkt man, man hat eines durchschaut, tun sich wieder neue und tiefere Abgründe auf. Und das alles in der beschaulichen Schweiz …

Absolut zu empfehlen!

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