Lost Highway

Lost Highway von David Lynch

Lost Highway von David Lynch

Zerfressen von Eifersucht verdächtigt Fred Madison seine Frau Renee, ihn zu betrügen. Unter dem Verdacht, sie auf bestialische Weise ermordet zu haben, wird er plötzlich verhaftet. Während er in der Todeszelle auf seine Hinrichtung wartet, ereignet sich eine unglaubliche Transformation: Fred verwandelt sich in Pete Dayton, einen jungen Automechaniker …

Wer jetzt aufgrund der Beschreibung auf der Rückseite denkt, „Lost Highway“ wäre bis zu Fred Madisons mysteriöser Verwandlung irgendwie logisch oder auch nur verständlich, der irrt gewaltig. David Lynch macht es seinem Zuschauer nicht leicht (und das ist unter anderem das Tolle an seinen Filmen).

„Lost Highway“ ist wie eine Mischung aus Drogenrausch und Selbsterfahrungstrip. Da erhält Masison Videos, die in seinem eigenen Haus gemacht worden sind ohne daß er das bemerkt hat, oder er spricht auf einer Party mit einem Mann während er gleichzeitig von ihm angerufen wird. Die Protagonisten gehen durch diesen Film, ohne daß man den Eindruck hat, daß sie tatsächlich verstehen, was ihnen da passiert.

Man wird einige Ansätze brauchen, um diesen Film interpretieren zu können, und wahrscheinlich muß jeder zu seiner eigenen Interpretation kommen. Auf jeden Fall gehen einem viele der Bilder für lange Zeit nicht mehr aus dem Kopf, Lynch produziert hier echtes Kino im Kopf.

Für mich war nach dem ersten Anschauen von „Lost Highway“ nur eines klar: Den Soundtrack muß ich haben!

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