Heat

Heat von Michael Mann

Heat von Michael Mann

Er arbeitet genial, eiskalt und präzise: Neil McCauly – ein Profigangster, Boß einer straff organisierten Bande. Vincent Hanna ist ein fanatischer Cop, ein Profi ohne Illusionen. In den Straßenschluchten von L.A. prallen die beiden aufeinander: Und nur einer kann das Duell überleben …

Oscarpreisträger Al Pacino und Robert De Niro stehen in diesem perfekten Hochspannungsthriller erstmals gemeinsam vor der Kamera.

„Heat“ ist ein großartiger Film und das gleich aus drei Gründen:

Zum einen ist die Story natürlich klasse. Die beiden Gruppen, Gangster und Polizisten, spiegeln sich auf fast schon unheimliche Weise (teilweise bis hin zu den Namen, wie mir aufgefallen ist). Michael Mann entwickelt ihre Geschichte auf fast schon bedächtige, meditative Weise, immer wieder unterbrochen von explosiven Action-Sequenzen.

Getragen wird dieses Auf und Ab von den beiden Hauptdarstellern, Al Pacino (als Cop) und Robert De Niro (als Gangster). Mit den beiden kann man ja im Prinzip nichts falsch machen, sie verbessern jeden Film, keine Frage. Hier spielen sie das erste Mal gemeinsam in einem Film und es ist … gigantisch. Allein für die Szene, in der sie zusammen einen Kaffee trinken, könnte ich diesen Film immer und immer wieder anschauen.

Die dritte Stärke dieses Films ist seine Optik. Los Angeles in der Nacht, die Stadt der Lichter, immer und immer wieder vom Helikopter aus gefilmt. Dann der Blick über das Meer, die überwältigende Helle des Lichts … Definitiv ein Film, den man auf einer möglichst großen Leinwand sehen sollte!

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