Die großen deutschen Film-Klassiker – Mein Fazit

Die großen deutschen Film-Klassiker
Die großen deutschen Film-Klassiker

Nachdem die Reihe „Die großen deutschen Film-Klassiker“ mit einigen wirklichen Knallern losgelegt hatte, hatte ich mich dazu entschlossen, sie zu abonnieren. Wenn dann wirklich nur, wie geplant, 30 Ausgaben erschienen wären, wäre mein Urteil wohl ganz positiv ausgefallen. Sicher, einige Schmonzetten waren auch darunter, aber alles in allem konnte man die neben den wirklich großen Filmen verschmerzen.

Als man sich dann aber bei deAgostini dazu entschlossen hat, die Reihe wegen ihres Erfolgs erst auf 50 und schließlich sogar auf 60 Ausgaben auszuweiten, war es vorbei mit der Qualität. Schlechte Streifen aus der Nazi-Zeit, die vor Propaganda nur so triefen, und alberne Komödien aus den 60er-Jahren, die man eigentlich nur als Gehirntoter ertragen kann … Das will doch kein Mensch sehen!

Die großen deutschen Film-Klassiker – Mein Fazit weiterlesen

Fräulein Christine

Fräulein Christine von Mircea Eliade
Fräulein Christine von Mircea Eliade

„Fräulein Christine“ ist 1935 erschienen und damit fast noch unter die Klassiker der Vampirliteratur zu zählen. Die Geschichte kommt daher auch ohne nennenswerte Schockeffekte aus. Trotzdem schafft es Mircea Eliade, von Beginn an eine unheimliche und bedrohliche Stimmung zu erzeugen.

Der Maler Egor und Professor Nazarie, ein Archäologe, sind auf dem Gut der Familie Moscu zu Gast. Schon bald werden die beiden in die Geheimnisse hineingezogen, die Frau Moscu und ihre beiden Töchter umgeben. Immer dabei durch Erzählungen präsent: Frau Moscus früh verstorbene Schwester, Fräulein Christine. Doch schon bald erscheint das Fräulein den beiden auch in körperlicher Form. Und vor allem an dem hübschen Egor scheint sie Gefallen gefunden zu haben.

Fräulein Christine weiterlesen

Der Magier

Der Magier von William Somerset Maugham
Der Magier von William Somerset Maugham

Paris 1900. Die Welthauptstadt Paris schwelgt im Fin de siècle. Lebemänner, Abenteurer, Kurtisanen, Spiritisten und Anarchisten treiben ihr dekadentes Wesen in der Stadt. Die seltsamste unter diesen bunten Gestalten ist Oliver Haddo, ein zwielichtiger Magier. Düster erscheint er und vermag doch alle Frauen zu faszinieren. In einem Restaurant begegnet er der schönen Margaret Dauncey und ihrem Verlobten, dem Arzt Arthur Burdin. Sogleich beginnt sich Margaret in den geheimnisvollen Fremden zu verlieben. Ihr Verlobter aber gibt nicht auf und versucht Margaret zurückzugewinnen. Er beginnt ein Kampf zwischen der Kunst und dem praktischen Leben, es geht um Treue und Verrat, also um Literatur.

W. Somerset Maugham bezeichnete gern den großen Verführer und Okkultisten Aleister Crowley als Vorbild für Oliver Haddo. Allerdings man in ihm auch Züge eines anderen Helden der vorletzten Jahrhundertwende erkennen: „Der Magier“ ist eine versteckte Huldigung an Oscar Wilde und dessen „Bildnis des Dorian Gray“. Wie der Dichter der „Salome“ feiert Maugham insgeheim die „Liebe, die sich nicht bekennen darf“ und für die Wilde ins Gefängnis gesperrt wurde.

Wieder ein Autor, den ich ohne die SZ-Bibliothek nicht kennengelernt hätte und dessen Werk mir ausgezeichnet gefällt. „Der Magier“ ist, so verrät uns der Untertitel, „ein parapsychologischer Roman“. William Somerset Maugham hat sich für dieses Buch ausführlich mit okkulten Themen beschäftigt und das merkt man auch. Er schafft es daher, ganz im Gegensatz zu vielen Schriftstellern heutzutage, im Sinne der alchemistischen Traditionen zu schreiben und viele alte Werke richtig zu zitieren.

Der Magier weiterlesen

Darren Shan und der Mitternachtszirkus

Darren Shan und der Mitternachtszirkus von Darren Shan
Darren Shan und der Mitternachts- zirkus von Darren Shan

Da ich im Moment eine BookBox zum Thema Vampire plane, bin ich recht schnell über „Darren Shan und der Mitternachtszirkus“ gestolpert. Und darum geht es:

Fußball spielen, zur Schule gehen und die kleine Schwester ärgern – eigentlich ist Darrens Leben vollkommen normal. Aber auch irgendwie langweilig. Das ändert sich schlagartig, als der geheimnisvolle Mitternachtszirkus in die Stadt kommt. Heimlich schleichen sich Darren und sein bester Freund Steve in die nächtliche Vorstellung und entdecken eine Welt, die sie nie für möglich gehalten hätten. Besonders Madame Octa, die bunt schimmernde Spinne, hat es Darren angetan, doch sie gehört dem Dompteur Mr. Crepsley. Der ist noch ein bißchen seltsamer als die anderen Artisten des Mitternachtszirkus – und bevor Darren recht weiß, wie ihm geschieht, hat sich sein Leben ein für allemal verändert …

Ich liebe Kinder- und Jugendbücher, gleichzeitig bin ich natürlich ziemlich anspruchsvoll, was diese Bücher angeht. Dieses Buch (das erste einer ganzen Reihe um Darren Shan) hat mich aber überzeugt. Ich würde es durchaus auf ein Niveau mit den Harry Potter-Bänden stellen wollen.

Darren Shan und der Mitternachtszirkus weiterlesen