Hallo Janine

Hallo Janine von Carl Boese

Hallo Janine von Carl Boese

Janine, die begabteste Tänzerin des Pariser „Moulin Bleu“, möchte ein Star werden. Eines Tages lernt sie den vermeintlichen Grafen René kennen, der in einem großen Musikverlag arbeitet. Tatsächlich aber ist René der arme Komponist Pierre, der mit dem Grafen die Rolle getauscht hat, damit dieser das Pariser Nachtleben genießen kann. Als der Verlag Pierres neueste Revue annimmt und sie mit Janine in der Hauptrolle im „Moulin Bleu“ aufgeführt werden soll, scheint ihr Traum wahr zu werden.

Im ersten Jahr der Reihe (2005) überraschte deAgostini die Abonnenten mit einer Weihnachts-Edition (die man nichtsdestotrotz bezahlen mußte). Im Nachhinein werden sich die Macher der großen deutschen Film-Klassiker ziemlich geärgert haben, „Hallo Janine“ ist nämlich wesentlich besser als die wirklich schlechten Streifen, die sie nachschieben mußten, nachdem sie die Reihe auf 60 Ausgaben aufgeblasen hatten.

Marika Rökk und Johannes Heesters verzaubern auf gekonnt routinierte Weise ihr Publikum. Sicher hat dieser Film auch nichts weiter zu bieten als eine recht flache Verwechslungskomödie, ein bißchen Liebesverwirrung und einige Revuenummern. Aber die Art und Weise, wie sie präsentiert werden ist so charmant wie unterhaltsam. Vor allem aber ist die Musik in diesem Film wirklich außerordentlich schmissig. Man kann einfach nicht anders als bei einem Lied wie „Ich brauche keine Millionen“ mitzusummen und mitzuswingen.

Advertisements

Kommentare sind geschlossen.

%d Bloggern gefällt das: