Die Konferenz der Tiere

Die Konferenz der Tiere von Kurt Hoffmann

Die Konferenz der Tiere von Kurt Hoffmann

Unter der Führung des Löwen kommen im Hochhaus der Tiere Vertreter aller Gattungen zusammen, um zu beratschlagen, wie sie zum Wohle ihrer Freunde, der Kinder, der Kriegslust der Menschen ein Ende setzen könnten. Als die Menschen den Appell der Tiere, endlich miteinander Frieden zu schließen, ignorieren und ihre Armeen gegen sie richten, beschließen die Tiere, alle Kinder der Welt zu entführen – bis die Menschen zur Vernunft gekommen sind.

Nachdem ich das Buch von Erich Kästner, auf dem der Zeichentrick „Die Konferenz der Tiere“ basiert, ziemlich gut fand (wie alles von Kästner), war ich natürlich auf den Film gespannt. Der ist … ganz OK, aber ganz sicher kein überragendes Glanzstück der Zeichentrickgeschichte.

Statt die Geschichte spannend und knackig zu erzählen, wird hier der Film durch graphische Slapstick-Einlagen künstlich in die Länge gezogen. Die sind zwar allesamt lustig, keine Frage, aber mit der Zeit gehen sie einem doch auf die Nerven. Trotzdem hebt sich der Film angenehm ab von der Süßlichkeit Disney’scher Zeichentrickstreifen, die oft vor Schmalz nur so triefen. Gerade für einen erwachsenen Zuschauer ist das wirklich eine willkommene Abwechslung.

Alles in allem ist der Film also doch ein würdiger Abschluß für diese Reihe, die gegen Ende hin leider immer flacher geworden ist.

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