Das TEK-Kartell

Das TEK-Kartell von William Shatner

Das TEK-Kartell von William Shatner

Jake Cardigan, seines Zeichens Ex-Cop und Ex-Sträfling, ist wieder in Aktion. Doch diesmal scheint dir Aufgabe eine Nummer zu groß für ihn zu sein: Er soll den Mord an einem Drogenfahnder aufklären, der von einem „Zombie“, einem programmierten Androiden, umgebracht worden ist. Cardigan tappt bei seinen Ermittlungen von einer Falle in die nächste, denn hinter dem Mord steckt nicht irgendein Dealer, sondern das ganze Kartell, das mit seiner heimtückischen Computerdroge Tek die Macht an sich reißen will. Und dazu ist den skrupellosen Drogenbossen jedes Mittel recht … selbst eine synthetische Pest, die eine ganze Stadt ausrotten kann.

Auch der zweite Band von William Shatners „TEK-War“-Serie ist überraschend gut. „Das TEK-Kartell“ bietet wieder eine Menge Action und eine durchaus spannende Story. Mit der Zeit geht es einem allerdings deutlich auf die Nerven, daß Cardigan ständig mit sich selbst spricht. Irgendwie scheint Shatner nicht so recht zu wissen, daß man auch in Gedanken mit sich kommunizieren kann.

Ein großes Plus aber ist, daß in Shatners Welt Homosexualität wohl etwas vollkommen Alltägliches und Normales ist. Der Auftraggeber der Detektive ist dieses Mal ein hoher UNO-Beamter, der die Agentur beauftragt, mehr über den Mord an seinem Liebhaber herauszufinden. Und der war … ein Bulle! Und zwar nicht nur irgendein Polizist, sondern ein leitendes Mitglied der internationalen Anti-Drogen-Einheit. Soviel Offenheit und das im Jahr 1991 … das hätte ich Shatner gar nicht zugetraut!

Ärgerlich ist, daß in diesem Band wohl der Lektor nicht so sorgfältig gearbeitet hat, wie er sollte. Immer einmal wieder sind ihm Fehler durch die Lappen gegangen und eine ganze Passage von mehreren Seiten scheint mir komplett unlektoriert. Schade, wo das Buch doch eigentlich gut ist.

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