Allotria in Zell am See

Allotria in Zell am See von Franz Marischka

Allotria in Zell am See von Franz Marischka

Ausgerechnet im beschaulichen Zell am See müssen die Playboys Mark Fürberg und Pit Tanner ihr Sportflugzeug notlanden. Die Freunde quartieren sich im Grand-Hotel ein – und werden sofort von Klatschjournalisten als berüchtigte Herzensbrecher erkannt und verfolgt. Das gefällt Mark gar nicht: Er will seine Affäre mit Millionärsgattin Dolly, die sich gerade sehr lukrativ scheiden läßt, geheim halten und engagiert die Studentin Sylvia, seine Verlobte zu spielen. Doch die Liebe macht ihm einen Strich durch die Rechnung.

„Allotria in Zell am See“ vereint alle „Vorzüge“ von Heimatfilmen, Verwechslungskomödien und dümmlichen Revuefilmen. Mit anderen Worten: Diese Form des 60er-Jahre Humors sollte man sich auf alle Fälle ersparen.

Ich weiß nicht, was schlimmer ist: Hubert von Meyerinck einmal mehr einen militärischen Charakter spielen und als solcher in Kriegserinnerungen schwelgen zu sehen. Harald Juhnke ein dämliches (und so überhaupt nicht gestelltes sondern wirklich total spontanes) Liedchen trällern zu hören. Oder aber Hannelore Elsner in einer so bescheuerten Rolle sehen zu müssen.

„Die großen deutschen Film-Klassiker“, daß ich nicht lache!

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