The Buddha of Suburbia

The Buddha of Suburbia von Hanif Kureishi

The Buddha of Suburbia von Hanif Kureishi

The hero of Hanif Kureishi’s début novel is a dreamy teenager, of indeterminate sexual preference, who is desperate to escape the drear clutches of suburban South London and taste all the forbidden fruits which the 1970s seem to offer. Karim’s own family provide him with some unusual examples of rebellion against the norm – from his philandering, yoga-loving father Haroon to his fiery cousin Jamila, who is being pressed into an arranged marriage, But it is Charlie, the aspirant-rock-star son of Haroon’s mistress, who really fires Karim’s imagination – not to mention his loins. And it’s the unlikely opportunity of a life in the theatre which enables Karim to win the sort of attention he has been craving – albeit with some rude and raucous results.

„The Buddha of Suburbia“ ist eines dieser Bücher, das man eigentlich nicht wegen der Geschichte sondern wegen der vielen skurrilen Figuren darin liest. Dabei kann man den Klappentext einmal wieder völlig vergessen, trifft er doch keineswegs den Kern des Romans.

Tatsächlich ist Karim ein junger Mann ohne große Motivation (sieht man einmal vom durchaus verständlichen Wunsch nach möglichst viel Sex und Drogen ab), der sich ziemlich passiv durch sein Leben treiben läßt. Konfrontationen vermeidet er lieber, stattdessen beobachtet er und kommentiert auf herrlich lakonisch-zynische Weise seine Mitmenschen.

Karim steht zwischen allen Welten, halb Weißer, halb Pakistani, Kind aus der Vorstadt, das es in die Großstadt London verschlägt, ja, selbst bei seiner Sexualität kann er sich nicht so recht entscheiden, ob er jetzt Frauen oder Männer mag (und sieht eigentlich auch keinen rechten Grund, sich da überhaupt entscheiden zu müssen). Hanif Kureishi gelingt aus Karims Perspektive eine zwar durchaus humorvolle aber auch reichlich kritische Sicht auf die britische Gesellschaft in den 1970ern. Denn so witzig manche Situationen auch geschildert sind, manchmal muß man doch ganz schön schlucken. Aber was soll man von dem Mann auch anderes erwarten, der das Drehbuch für „My Beautiful Laundrette“ geschrieben hat?

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