Paradies der Junggesellen

Paradies der Junggesellen von Kurt Hoffmann

Paradies der Junggesellen von Kurt Hoffmann

Ein Kameradschaftstreffen der ehemaligen Besatzung des U-Boots „Victoria“ führt die Freunde Hugo Bartels, Dr. Balduin Hannemann und Cäsar Spreckelsen wieder zusammen. Balduin und Cäsar sind Junggesellen, der Standesbeamte Hugo ist gerade von seiner zweiten Ehefrau geschieden worden. Die Männer beschließen, ihr Leben fortan ohne Frauen zu genießen – und ziehen in eine gemeinsame Wohnung. Bald aber stellt sich heraus, daß es nicht so einfach ist, der Liebe zu entsagen.

Daß „Paradies der Junggesellen“ so ein charmanter Film ist, liegt nicht so sehr an seinem Hauptdarsteller Heinz Rühmann als Standesbeamter Hugo. In ähnlichen Rollen (Womanizer, aber etwas vertrottelt) hat man den Rühmann schon oft gesehen und ganz ehrlich, irgendwann wird es langweilig. Schade eigentlich, denn daß er auch ganz anders kann hat er ja mehrfach bewiesen. Aber wahrscheinlich hat man im Dritten Reich (der Film ist von 1939) keinen allzugroßen Wert auf Charakterrollen gelegt.

Es ist stattdessen vor allem Rühmanns Mitspielern zu verdanken, daß „Paradies der Junggesellen“ einen immer wieder zum Schmunzeln bringt. Allen voran natürlich Hans Brausewetter (Balduin) und Josef Sieber (Cäsar) als Rühmanns Freunde und WG-Kollegen. Die beiden sind in ihren Rollen einfach so herrlich verschroben, daß man sie nur noch knuddeln möchte. Aber auch Gerda Maria Terno und Hilde Schneider als Rühmanns Ex-Frauen sind absolut süß. Und vor allem: man merkt, daß die Chemie zwischen den Darstellern stimmt, das Zusammenspiel ist wunderbar!

Alles in allem also ein unterhaltsamer kleiner Film, den man sich gerne einmal zwischendurch ansehen kann.

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